Themen-Targeting ist die Ausrichtung von Anzeigen auf Seiten, die sich mit einem bestimmten Thema befassen. Entscheidend ist der Inhalt der Umgebung und nicht das, was über die Person davor bekannt ist.
- Themen-Targeting
Die Ausrichtung von Anzeigen auf Seiten, die sich mit einem bestimmten Thema befassen.
Beispiel: „Das Themen-Targeting brachte die Anzeige auf Seiten über Unternehmensgründung.“Auch: kontextuelles Targeting, Contextual Targeting. Google bietet dafür eine feste Themenliste und zusätzlich die Ausrichtung über eigene Begriffe.
Abgrenzung zum Interest Targeting: Das richtet sich nach der Person, hier zählt die Seite.
Die übrigen Arten der Ausrichtung: nach Person Behavioral Targeting, Interest Targeting und Demographic Targeting; nach Ort Geotargeting und Radius-Targeting; nach Umfeld Placement-Targeting; nach Technik Device Targeting und Language Targeting. Das Dach darüber ist Targeting.
Warum Themen-Targeting wieder an Bedeutung gewinnt
Weil es ohne personenbezogene Daten auskommt. Wo Cookies wegfallen und Einwilligungen fehlen, bleibt der Inhalt der Seite als Anhaltspunkt, und der ist unabhängig von jeder Zustimmung verfügbar.
Dazu kommt ein Wirkungsargument: Eine Anzeige neben einem passenden Artikel wird in dem Moment gelesen, in dem sich jemand ohnehin mit dem Thema befasst.
Wie genau Themen-Targeting ist
Grob bei der festen Themenliste, genauer bei der Ausrichtung über eigene Begriffe. Die Liste fasst weit: Wer „Bauen und Heimwerken“ wählt, landet auf sehr verschiedenen Seiten.
Deshalb gehört die Ausrichtung mit dem Bericht über die tatsächlichen Platzierungen zusammen. Was dort steht, zeigt, wie das Thema ausgelegt wurde.
Wie man Themen-Targeting einsetzt
Als Eingrenzung zusammen mit Ausschlüssen. Ein Thema wählen, nach zwei Wochen die Platzierungen ansehen und ausschließen, was nicht passt; ohne diesen zweiten Schritt bleibt die Streuung hoch.
In Suchkampagnen spielt es keine Rolle. Dort gibt es eine Anfrage, und die ist jedem Umfeldsignal überlegen.