Zum Inhalt springen

Werbeausschluss-Listen (Brand Safety)

oder auch Brand Safety, Markensicherheit

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 27.10.2026

Werbeausschluss-Listen sind Listen von Umfeldern, in denen eine Marke nicht erscheinen will. Sie umfassen einzelne Websites und Apps, ganze Inhaltsarten und Themenbereiche.

Werbeausschluss-Listen (Brand Safety)

Listen von Umfeldern, in denen eine Marke nicht erscheinen will.
Beispiel: „Die Werbeausschluss-Listen hielten die Anzeigen von Nachrichtenseiten über Katastrophen fern.“

Auch: Brand Safety, Markensicherheit. Zu unterscheiden von der Markeneignung, bei der die Passung zur Marke zählt und kein möglicher Schaden.

Google bietet dafür Inhaltsfilter nach Eignungsstufen, Ausschlüsse nach Inhaltsarten und eigene Listen von Platzierungen.

Was in Werbeausschluss-Listen gehört

Vier Gruppen. Inhalte, neben denen keine Werbung stehen soll, etwa Gewalt und Katastrophenberichte. Umfelder ohne redaktionelle Qualität, von Seiten mit geringem Wert bis zu Spielen in Apps. Seiten der Wettbewerber. Und, je nach Marke, Themen mit Streitpotenzial.

Dazu kommen Kinder-Apps und Spiele. Dort entsteht ein großer Teil der Klicks versehentlich, und diese Klicks kosten wie jeder andere.

Wie man Werbeausschluss-Listen pflegt

Als laufende Aufgabe und nicht als einmalige Einrichtung. Der Bericht zu den Platzierungen zeigt monatlich neue Fundstellen; was dort auffällt, kommt auf die Liste.

Bewährt hat sich eine Liste je Marke, die für alle Kampagnen gilt, dazu Ergänzungen je Kampagne. So bleibt die Pflege an einer Stelle.

Wo Werbeausschluss-Listen an Grenzen stoßen

Bei den kanalübergreifenden Kampagnenarten. Dort ist die Steuerung der Platzierungen eingeschränkt, und Ausschlüsse wirken nur teilweise; das gehört zur Abwägung, ob man diese Form einsetzt.

Zweite Grenze ist die Schärfe der Filter. Wer zu viel ausschließt, verliert Reichweite in Umfeldern, die unproblematisch gewesen wären; Nachrichtenseiten pauschal zu sperren, trifft auch den Qualitätsjournalismus.

Siehe auch:

Placement-Targeting

Die Ausrichtung von Anzeigen auf einzelne Websites, Apps oder Videos, die man selbst benennt.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Themen-Targeting

Die Ausrichtung von Anzeigen auf Seiten, die sich mit einem bestimmten Thema befassen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Google Display Network (GDN)

Das Netzwerk aus Websites, Apps und Google-Diensten, auf denen Bild- und Textanzeigen erscheinen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Video Ads

Werbevideos, die vor, während oder neben anderen Videos ausgespielt werden.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Zielgruppenausschluss

Das gezielte Ausnehmen bestimmter Gruppen von der Ausspielung einer Anzeige.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Anzeigenrichtlinien (Ad Policies)

Die Regeln einer Werbeplattform dazu, welche Inhalte beworben werden dürfen und wie.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)