Zum Inhalt springen

Geotargeting

oder auch Geografische Ausrichtung, Standortausrichtung

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 21.10.2026
(aktualisiert 27.10.2026)

Geotargeting ist die örtliche Ausrichtung von Anzeigen. Eingestellt wird, in welchen Gebieten ausgespielt wird, wobei sowohl der Aufenthaltsort als auch ein erkennbares Interesse an einem Ort zählen kann.

Geotargeting

Die örtliche Ausrichtung von Anzeigen nach Standort oder Interesse an einem Ort.
Beispiel: „Das Geotargeting umfasste Hamburg und einen Umkreis von dreißig Kilometern.“

Auch: geografische Ausrichtung, Standortausrichtung. Möglich sind Länder, Regionen, Städte, Postleitzahlen und frei gezogene Umkreise.

Entscheidend ist eine zweite Einstellung: ob nur Menschen im Gebiet angesprochen werden oder auch solche, die sich dafür interessieren.

Die übrigen Arten der Ausrichtung: nach Person Behavioral Targeting, Interest Targeting und Demographic Targeting; nach Ort Radius-Targeting; nach Umfeld Themen-Targeting und Placement-Targeting; nach Technik Device Targeting und Language Targeting. Das Dach darüber ist Targeting.

Welche Einstellung beim Geotargeting entscheidet

Die Unterscheidung zwischen Anwesenheit und Interesse. Die Voreinstellung schließt beides ein: Wer in Hamburg ist, sieht die Anzeige, und wer von anderswo nach Hamburg sucht, ebenfalls.

Für eine Agentur ist das meist gewollt. Für einen Betrieb, der nur vor Ort arbeitet, selten: Dann gehört die Einstellung auf Anwesenheit, sonst zahlt man für Anfragen aus ganz Deutschland.

Welcher Fehler beim Geotargeting am häufigsten vorkommt

Die unveränderte Voreinstellung in Verbindung mit einem großen Gebiet. Das Ergebnis sind Klicks aus Regionen, in denen nicht geliefert wird, und eine Kampagne, deren Kosten je Anfrage ohne erkennbaren Grund steigen.

Erkennbar ist das im Standortbericht, der zeigt, wo die Klicks tatsächlich herkamen. Dieser Bericht gehört in die erste Durchsicht jedes übernommenen Kontos.

Wie man Geotargeting sinnvoll schneidet

Nach dem Einzugsgebiet und nicht nach der Verwaltungsgrenze. Ein Betrieb am Stadtrand hat Kunden im Umland, die in keiner Stadtgrenze auftauchen; ein Umkreis bildet das besser ab als eine Stadtauswahl.

Wo sich Gebiete erheblich unterscheiden, lohnt die Trennung in eigene Kampagnen. Dann lassen sich Budgets und Texte je Gebiet führen, und der Vergleich zeigt, wo sich der Einsatz lohnt.

Siehe auch:

Targeting

Die Festlegung, wem Anzeigen gezeigt werden, nach Merkmalen wie Ort, Zeit, Interessen oder früherem Verhalten.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Local SEO

Die Arbeit daran, bei Suchen mit örtlichem Bezug gefunden zu werden.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Local Pack (Map Pack)

Der Kartenausschnitt mit meist drei Betrieben, der bei Suchen mit Ortsbezug erscheint.

#Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Radius-Targeting

Die örtliche Ausrichtung auf einen Umkreis um einen Punkt statt auf Verwaltungsgrenzen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Kampagne (SEM)

Die oberste Steuerungsebene im Werbekonto, die Budget, Ziel und Ausrichtung festlegt.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Negative Keywords (ausschließende Keywords)

Begriffe, bei denen eine Anzeige ausdrücklich nicht erscheinen soll.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)