Demographic Targeting ist die Ausrichtung von Anzeigen nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Elternschaft oder Einkommensgruppe. Die Merkmale stammen aus Kontoangaben und aus Schätzungen der Plattform.
- Demographic Targeting
Die Ausrichtung von Anzeigen nach Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Elternschaft oder Einkommensgruppe.
Beispiel: „Das Demographic Targeting schloss die unter 25-Jährigen aus, weil dort keine Anfragen entstanden.“Auch: demografische Ausrichtung. Verfügbar sind je nach Plattform und Land verschiedene Merkmale; die Einkommensgruppe etwa nur in einigen Ländern.
Ein Teil der Angesprochenen ist keinem Merkmal zugeordnet. Diese Gruppe wird getrennt ausgewiesen und sollte selten ausgeschlossen werden.
Die übrigen Arten der Ausrichtung: nach Person Behavioral Targeting und Interest Targeting; nach Ort Geotargeting und Radius-Targeting; nach Umfeld Themen-Targeting und Placement-Targeting; nach Technik Device Targeting und Language Targeting. Das Dach darüber ist Targeting.
Wie genau die Angaben beim Demographic Targeting sind
Unterschiedlich. Wo Angaben aus dem Konto vorliegen, stimmen sie meist; wo geschätzt wird, liegt ein erheblicher Teil daneben. Untersuchungen zu solchen Zuordnungen kommen je nach Merkmal auf deutliche Fehlerquoten.
Deshalb lohnt der Blick auf die Gruppe ohne Zuordnung. Sie ist in vielen Konten groß, und wer sie ausschließt, verliert Reichweite ohne Gegenwert.
Was beim Demographic Targeting untersagt ist
Die Ausrichtung nach besonderen Kategorien. Dazu zählen Gesundheitszustand, Religion, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung und politische Haltung; sie sind weder als Ziel noch als Ausschluss zulässig.
In bestimmten Bereichen gelten zusätzliche Einschränkungen: Bei Wohnen, Beschäftigung und Krediten begrenzen die Plattformen die Ausrichtung nach Alter, Geschlecht und Ort, um Benachteiligung zu vermeiden.
Wie man Demographic Targeting einsetzt
Als Korrektur und nicht als Ausgangspunkt. Erst breit ausspielen, dann in den Berichten ansehen, welche Gruppen Anfragen bringen, und danach Gebote anpassen oder ausschließen.
Wer umgekehrt vorgeht und nach Annahmen einschränkt, verliert regelmäßig Gruppen, die sich als zahlende Kundschaft herausgestellt hätten. Die eigene Vorstellung von der Zielgruppe ist hier der häufigste Fehler.