Placement-Targeting ist die Ausrichtung von Anzeigen auf einzelne Websites, Apps oder Videos, die man selbst benennt. Statt ein Thema zu wählen, gibt man die Adressen an, auf denen erschienen werden soll.
- Placement-Targeting
Die Ausrichtung von Anzeigen auf einzelne Websites, Apps oder Videos, die man selbst benennt.
Beispiel: „Das Placement-Targeting beschränkte die Ausspielung auf vier Fachportale der Branche.“Auch: Placements, Platzierungen. Möglich sind ganze Websites, einzelne Unterseiten, Apps, Videokanäle und einzelne Videos.
Dieselbe Liste lässt sich als Ausschluss führen, und in dieser Richtung wird sie häufiger gebraucht.
Die übrigen Arten der Ausrichtung: nach Person Behavioral Targeting, Interest Targeting und Demographic Targeting; nach Ort Geotargeting und Radius-Targeting; nach Umfeld Themen-Targeting; nach Technik Device Targeting und Language Targeting. Das Dach darüber ist Targeting.
Wofür Placement-Targeting taugt
Für Werbung in einem bekannten Umfeld. Wer die Fachportale seiner Branche kennt und dort sichtbar sein will, erreicht das genauer als über jedes Thema.
Zweiter Fall ist die Videoplattform: Anzeigen vor den Videos bestimmter Kanäle zu schalten, ist eine der wenigen Formen, in der sich Reichweite gezielt einkaufen lässt.
Warum die Ausschlussliste wichtiger ist als die Auswahlliste
Weil die meisten Kampagnen breit ausspielen und die Streuung dort entsteht. Der Bericht zu den Platzierungen zeigt regelmäßig Apps und Seiten, auf denen niemand eine Anzeige bewusst anklickt.
Diese Liste gehört in jede Display- und Videokampagne, und sie wächst mit der Zeit. In übernommenen Konten fehlt sie meist ganz.
Was beim Placement-Targeting zu beachten ist
Die Reichweite. Eine enge Auswahl begrenzt die Ausspielung erheblich, und bei wenigen Platzierungen steigen die Preise, weil der Wettbewerb um dieselben Flächen läuft.
Dazu kommt die Prüfung der Flächen selbst. Ob auf einer Seite Werbung überhaupt wahrgenommen wird, entscheidet die Gestaltung dort, und das sieht man nur, wenn man sie aufruft.