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Device Targeting

oder auch Geräteausrichtung (Device Bid Adjustment), Gerätegebotsanpassung

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 27.10.2026

Device Targeting ist die Anpassung von Geboten oder die Beschränkung der Ausspielung nach Gerätetyp. Unterschieden werden Mobiltelefone, Tablets, Rechner und internetfähige Fernseher.

Device Targeting

Die Anpassung von Geboten oder die Beschränkung der Ausspielung nach Gerätetyp.
Beispiel: „Das Device Targeting senkte das Gebot für Tablets, weil von dort kaum Anfragen kamen.“

Auch: Geräteausrichtung, Device Bid Adjustment. Die Anpassung erfolgt als Zu- oder Abschlag in Prozent; minus hundert Prozent schaltet den Gerätetyp ab.

Seit 2016 lassen sich die Geräte getrennt steuern; davor waren Telefone an die Rechnergebote gekoppelt.

Die übrigen Arten der Ausrichtung: nach Person Behavioral Targeting, Interest Targeting und Demographic Targeting; nach Ort Geotargeting und Radius-Targeting; nach Umfeld Themen-Targeting und Placement-Targeting; nach Technik Language Targeting. Das Dach darüber ist Targeting.

Wann sich Device Targeting lohnt

Wenn die Zahlen deutlich auseinanderliegen. Das ist regelmäßig der Fall: Anfragen vom Telefon kommen eher als Anruf, Anfragen vom Rechner eher als Formular, und bei erklärungsbedürftigen Angeboten liegt die Abschlussquote am Rechner höher.

Zweiter Fall ist eine Website, die auf einem Gerätetyp nicht funktioniert. Dann ist die Abschaltung eine Notlösung, und die Reparatur die Aufgabe.

Wie Device Targeting mit automatischen Geboten zusammenwirkt

Eingeschränkt. Die Gebotsverfahren berücksichtigen das Gerät ohnehin als Signal; eine zusätzliche Anpassung wird dann als Hinweis behandelt und nicht als Vorgabe.

Was weiterhin wirkt, ist der vollständige Ausschluss. Wenn ein Gerätetyp gar nicht bedient werden soll, ist minus hundert Prozent die klare Ansage; alles dazwischen überlässt man besser dem Verfahren.

Was man beim Device Targeting übersieht

Die Zuordnung über Gerätegrenzen hinweg. Wer am Telefon sucht und am Rechner anfragt, erzeugt einen Klick ohne Conversion und eine Conversion ohne Klick; die Zahlen je Gerät sehen dann schlechter aus, als die Wirklichkeit ist.

Deshalb gehört vor jeder Abschaltung der Blick auf die geräteübergreifenden Conversions. Ein Gerätetyp, der scheinbar nichts bringt, kann der Anfang des Weges sein.

Siehe auch:

Gebot (Bid)

Der Betrag, den ein Werbetreibender höchstens für einen Klick oder ein anderes Ereignis zu zahlen bereit ist.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Smart Bidding

Automatische Gebotsstrategien, die das Gebot für jede einzelne Auktion anhand vieler Signale festlegen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Targeting

Die Festlegung, wem Anzeigen gezeigt werden, nach Merkmalen wie Ort, Zeit, Interessen oder früherem Verhalten.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Landingpage

Seite, die Besucher aus einer bestimmten Quelle aufnimmt und auf eine einzelne Handlung hinführt.

#Website-Struktur #Suchmaschinenmarketing (SEM)

Language Targeting

Die Einstellung, in welcher Spracheinstellung der Nutzer eine Anzeige erscheinen soll.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Kampagne (SEM)

Die oberste Steuerungsebene im Werbekonto, die Budget, Ziel und Ausrichtung festlegt.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)