Negative Keywords sind Begriffe, bei denen eine Anzeige ausdrücklich nicht erscheinen soll. Sie sind die Gegenrichtung zur Buchung und das wichtigste Werkzeug, um Streuverluste zu begrenzen.
- Negative Keywords (ausschließende Keywords)
Begriffe, bei denen eine Anzeige ausdrücklich nicht erscheinen soll.
Beispiel: „Negative Keywords wie „kostenlos“ und „selber machen“ halbierten die unpassenden Klicks.“Sie lassen sich auf der Ebene der Anzeigengruppe, der Kampagne und des Kontos führen; Listen auf Kontoebene gelten für mehrere Kampagnen zugleich.
Auch bei ausschließenden Begriffen gibt es die drei Optionen; standardmäßig muss dabei die Wortgruppe vorkommen.
Wie man Negative Keywords findet
Im Bericht über die tatsächlichen Suchbegriffe. Dort steht, wofür gezahlt wurde; was nicht passt, wird ausgeschlossen. In den ersten Wochen einer Kampagne gehört dieser Durchgang wöchentlich gemacht, später monatlich.
Dazu kommt eine Grundliste vor dem Start: Begriffe wie kostenlos, gebraucht, Job, Anleitung, selber machen, Vorlage. Sie verhindert die teuersten Fehlklicks, bevor sie entstehen.
Auf welcher Ebene Negative Keywords stehen
Je nach Zweck. Was nirgends passt, gehört in eine Liste auf Kontoebene. Was nur eine Kampagne betrifft, dorthin. Und was benachbarte Anzeigengruppen voneinander trennen soll, auf die Gruppe.
Der dritte Fall wird oft vergessen und ist der Grund, warum sich Gruppen gegenseitig Anfragen wegnehmen. Wer „website kosten“ und „website erstellen lassen“ getrennt führt, schließt sie wechselseitig aus.
Was bei Negative Keywords schiefgeht
Zu grobe Ausschlüsse. Wer „günstig“ ausschließt, verliert auch „günstige website agentur“, und das kann eine passende Anfrage sein. Vor jedem Ausschluss lohnt die Frage, ob der Begriff in einer brauchbaren Anfrage vorkommen könnte.
Der zweite Fehler ist die Pflege: Listen, die einmal angelegt und nie wieder angesehen wurden. Angebote und Sprache ändern sich, und ein Ausschluss von vor drei Jahren kann heute die eigene Leistung treffen.