Smart Bidding sind automatische Gebotsstrategien, die das Gebot für jede einzelne Auktion anhand vieler Signale festlegen. Ausgewertet werden unter anderem Gerät, Standort, Tageszeit, Sprache, Browser und frühere Besuche.
- Smart Bidding
Automatische Gebotsstrategien, die das Gebot für jede einzelne Auktion anhand vieler Signale festlegen.
Beispiel: „Smart Bidding senkte die Kosten je Anfrage, obwohl der Klickpreis stieg.“Dazu zählen Ziel-CPA, Ziel-ROAS, Conversions maximieren und Conversion-Wert maximieren. Die Strategien unterscheiden sich darin, worauf sie optimieren.
Voraussetzung ist eine funktionierende Conversion-Messung. Ohne sie fehlt dem Verfahren das Ziel, auf das es hin steuert.
Was Smart Bidding braucht
Daten und Ruhe. Als Richtwert gelten rund 30 Conversions im Monat je Kampagne für die wertbasierten Strategien und etwas weniger für die einfacheren. Darunter steuert das Verfahren im Rauschen.
Ruhe heißt: keine täglichen Eingriffe. Nach jeder größeren Änderung beginnt eine Lernphase von ein bis zwei Wochen, in der die Ergebnisse schwanken; wer dann nachjustiert, startet sie neu.
Was man bei Smart Bidding noch steuert
Die Rahmenbedingungen. Welche Begriffe teilnehmen, welche ausgeschlossen sind, welches Ziel gilt, wie hoch das Budget ist und was überhaupt als Conversion zählt. Das letzte ist der stärkste Hebel: Das Verfahren optimiert genau auf das, was gemeldet wird.
Wer also ungenaue Conversions meldet, etwa jeden Aufruf einer Kontaktseite, bekommt ein System, das genau solche Aufrufe einkauft. Die Qualität der Messung entscheidet über die Qualität der Steuerung.
Was Smart Bidding nicht leistet
Es macht aus einer schlechten Kampagne keine gute. Passen Begriffe, Anzeigen oder Zielseite nicht zusammen, findet auch das beste Gebotsverfahren keine Anfragen; es verteilt das Budget nur anders.
Und es ist nicht nachvollziehbar. Warum ein Gebot in einer Auktion hoch war, steht nirgends. Wer Begründungen braucht, bekommt sie nur auf der Ebene der Ergebnisse und nicht der einzelnen Entscheidung.