Webhosting ist die Miete von Speicherplatz, Rechenleistung und Netzanbindung auf einem fremden Rechner, damit eine Website rund um die Uhr abrufbar ist. Das Wort kommt von englisch to host, bewirten oder beherbergen: Der Anbieter beherbergt deine Dateien, und sein Rechner gibt sie heraus, sobald jemand die Adresse aufruft.
- Webhosting
Die Miete von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit eine Website erreichbar ist.
Beispiel: „Für die neue Seite brauchst du Webhosting mit PHP und einer Datenbank.“Auch: Hosting, Webspace-Paket. Im Angebot stehen meist drei Angaben: Speicherplatz, Traffic-Limit und Ressourcenlimits.
Abgrenzung zur Domain: Die Domain ist die Adresse, das Webhosting der Platz, auf den sie zeigt. Beides wird oft beim selben Anbieter gekauft, hat aber nichts miteinander zu tun.
Was in einem Webhosting-Paket steckt
Ein Dateibereich, auf den du über SFTP kommst, ein Webserver, der die Dateien ausliefert, meist eine Datenbank und ein Interpreter für eine serverseitige Skriptsprache wie PHP. Dazu E-Mail-Postfächer, ein SSL-Zertifikat und eine Oberfläche, in der du all das einstellst.
Was fehlt, fällt erst im Betrieb auf. Ohne Zugang zur Kommandozeile lassen sich viele Werkzeuge der Entwicklung nicht benutzen, ohne Testumgebung muss jede Änderung live passieren, und ohne eigene Steuerung der Weiterleitungen wird jeder Relaunch mühsam.
Welche Bauarten es beim Webhosting gibt
Vier, und sie unterscheiden sich darin, wie viel Rechner du für dich allein hast: Shared Hosting teilt einen Server mit vielen anderen Kunden, ein Virtual Private Server gibt dir einen abgeschotteten Teil davon, ein Dedicated Server die ganze Maschine, und Cloud Hosting verteilt die Last über mehrere Rechner.
Quer dazu liegt die Frage, wer die Arbeit macht. Bei Managed Hosting kümmert sich der Anbieter um Updates und Sicherung, beim unverwalteten Server du selbst. Das ist die Entscheidung, die im Alltag am meisten ausmacht, und sie wird am seltensten bewusst getroffen.
Woran die Wahl des Webhostings hängt
An drei Angaben, die in jedem Angebot stehen und selten erklärt werden. Das Traffic-Limit deckelt die ausgelieferte Datenmenge im Monat. Die Ressourcenlimits begrenzen Arbeitsspeicher und Laufzeit je Aufruf. Und der Serverstandort entscheidet über Laufzeit im Netz und über die Rechtslage.
Dazu kommt, was das Projekt wirklich braucht. Eine Seite mit zwanzig Unterseiten und zweihundert Besuchern am Tag läuft auf dem kleinsten Paket; ein Shop mit Lagerabgleich und tausend gleichzeitigen Warenkörben nicht. In unseren über 2.500 Projekten ist der häufigste Fehler der Umzug, der zu lange aufgeschoben wird.
Vergleichbar machen sich Angebote erst, wenn du die Antwortzeit mitprüfst. Sie geht in die Core Web Vitals ein und ist als Server-Antwortzeit ein eigener Rankingfaktor.