Eine serverseitige Skriptsprache läuft auf dem Server; beim Besucher kommt nur das Ergebnis an.
- Serverseitige Skriptsprache
Eine Sprache, deren Code auf dem Server ausgeführt wird; ausgeliefert wird nur das fertige Ergebnis.
Beispiel: „PHP ist die serverseitige Skriptsprache hinter den meisten Redaktionssystemen.“Abgrenzung zur clientseitigen Sprache: Dort läuft der Code beim Besucher und ist einsehbar. Hier bleibt er auf dem Server, und der Besucher bekommt nur, was dabei herauskommt.
Was dort hingehört
Alles, worauf Verlass sein muss. Preise und Rabatte, Rechteprüfungen, Bestellvorgänge, der Zugriff auf die Datenbank. Der Besucher kann den Ablauf nicht einsehen und nicht verändern, und deshalb ist dies die einzige Stelle, an der eine Prüfung wirklich zählt.
Dazu kommen die Zugangsdaten. Ein Schlüssel für eine fremde Schnittstelle gehört auf den Server; im Browser wäre er für jeden lesbar. Das ist in Projekten der häufigste Grund, eine eigene kleine Server-Schnittstelle zu bauen, statt direkt aus dem Browser anzufragen.
Was dabei herauskommt
Früher war es die fertige HTML-Seite. Heute liefert der Server oft nur Daten, und der Browser setzt daraus die Anzeige zusammen. Beide Wege sind verbreitet, und viele Projekte benutzen beide nebeneinander.
Für die Suchmaschine hat der erste Weg weiterhin Vorteile, weil der Inhalt ohne Umweg im Dokument steht. Deshalb kehren viele Projekte zum serverseitigen Aufbau zurück und reichern ihn im Browser nur an.
Die Sprachen
PHP ist im Web die meistverbreitete und trägt WordPress, TYPO3 und Statamic. Daneben stehen Python, Ruby, Java, C# und JavaScript über Node.js. Für die Entscheidung zählt in der Praxis selten die Sprache selbst, sondern was an Erfahrung und an fertigen Bausteinen vorhanden ist.