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Traffic-Limit

oder auch Transfervolumen

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 29.10.2026

Das Traffic-Limit ist die Datenmenge, die ein Hosting-Tarif im Monat ausliefern darf. Englisch traffic heißt Verkehr; gezählt wird, was der Server an Besucher herausgibt, also jede Seite, jedes Bild, jede Datei. Angegeben wird es in Gigabyte oder als „unbegrenzt“ mit Vorbehalten im Kleingedruckten.

Traffic-Limit

Die Datenmenge, die ein Hosting-Tarif im Monat ausliefern darf.
Beispiel: „Das Video auf der Startseite hat das Traffic-Limit in zwei Wochen aufgebraucht.“

Auch: Datenvolumen, Transfervolumen. Gezählt wird üblicherweise nur der ausgehende Verkehr.

Abgrenzung zum Webspace: Der begrenzt, wie viel auf dem Server liegen darf. Das Traffic-Limit begrenzt, wie oft es herausgehen darf.

Wie viel Traffic eine Website verbraucht

Weniger, als die Zahlen vermuten lassen, solange keine Medien im Spiel sind. Eine Seite mit zwei Megabyte und zehntausend Aufrufen im Monat kommt auf zwanzig Gigabyte. Das deckt jedes Paket ab, und die meisten Seiten bleiben darunter.

Groß wird es durch Videos, die direkt vom eigenen Server laufen, durch große Bilder ohne Verkleinerung und durch Dateien zum Herunterladen. Ein Video von 50 Megabyte, tausendmal abgespielt, sind 50 Gigabyte aus einem einzigen Element.

Was passiert, wenn das Traffic-Limit reißt

Das hängt am Vertrag, und die Varianten unterscheiden sich stark. Manche Anbieter drosseln die Geschwindigkeit, andere rechnen den Mehrverbrauch ab, und wieder andere schalten die Seite ab, bis der Monat vorbei ist oder nachgebucht wird.

Beim Abschalten antwortet die Seite mit einem Statuscode 509 oder einer Hinweisseite des Anbieters. Für Suchmaschinen sieht das aus wie ein Ausfall, und genau deshalb gehört ein Alarm auf den Verbrauch in das Server Monitoring.

Wie sich Traffic sparen lässt

Durch kleinere Dateien und durch Zwischenspeicherung. Bilder in zeitgemäßen Formaten und in der Größe, in der sie angezeigt werden, sparen den größten Anteil. Komprimierung für Text und lange Cache-Vorgaben für Dateien, die sich nie ändern, nehmen den Rest.

Den stärksten Effekt hat ein CDN: Es liefert Bilder und Skripte aus seinem eigenen Netz, und dieser Verkehr läuft nicht über den Hosting-Vertrag. Videos gehören ohnehin zu einem Dienst, der dafür gebaut ist, und nicht auf den eigenen Webspace.

Siehe auch:

Ressourcenlimits (Memory Limit, Execution Time)

Obergrenzen für Arbeitsspeicher und Laufzeit, die ein Hosting je Seitenaufruf zulässt.

#Hosting & Webserver

CDN (Content Delivery Network)

Ein Netz verteilter Server, das Dateien einer Website vom nächstgelegenen Standort ausliefert.

#Hosting & Webserver

Webspace

Der gemietete Speicherplatz auf einem Webserver, auf dem die Dateien einer Website liegen.

#Hosting & Webserver

Webhosting

Die Miete von Speicherplatz und Rechenleistung auf einem Server, damit eine Website erreichbar ist.

#Hosting & Webserver

Ladezeit

Die Zeit vom Aufruf einer Seite bis zu dem Moment, in dem sie benutzbar ist.

Server Monitoring

Die laufende Überwachung eines Servers, die bei Ausfall oder Engpass Alarm gibt.

#Hosting & Webserver