Das Traffic-Limit ist die Datenmenge, die ein Hosting-Tarif im Monat ausliefern darf. Englisch traffic heißt Verkehr; gezählt wird, was der Server an Besucher herausgibt, also jede Seite, jedes Bild, jede Datei. Angegeben wird es in Gigabyte oder als „unbegrenzt“ mit Vorbehalten im Kleingedruckten.
- Traffic-Limit
Die Datenmenge, die ein Hosting-Tarif im Monat ausliefern darf.
Beispiel: „Das Video auf der Startseite hat das Traffic-Limit in zwei Wochen aufgebraucht.“Auch: Datenvolumen, Transfervolumen. Gezählt wird üblicherweise nur der ausgehende Verkehr.
Abgrenzung zum Webspace: Der begrenzt, wie viel auf dem Server liegen darf. Das Traffic-Limit begrenzt, wie oft es herausgehen darf.
Wie viel Traffic eine Website verbraucht
Weniger, als die Zahlen vermuten lassen, solange keine Medien im Spiel sind. Eine Seite mit zwei Megabyte und zehntausend Aufrufen im Monat kommt auf zwanzig Gigabyte. Das deckt jedes Paket ab, und die meisten Seiten bleiben darunter.
Groß wird es durch Videos, die direkt vom eigenen Server laufen, durch große Bilder ohne Verkleinerung und durch Dateien zum Herunterladen. Ein Video von 50 Megabyte, tausendmal abgespielt, sind 50 Gigabyte aus einem einzigen Element.
Was passiert, wenn das Traffic-Limit reißt
Das hängt am Vertrag, und die Varianten unterscheiden sich stark. Manche Anbieter drosseln die Geschwindigkeit, andere rechnen den Mehrverbrauch ab, und wieder andere schalten die Seite ab, bis der Monat vorbei ist oder nachgebucht wird.
Beim Abschalten antwortet die Seite mit einem Statuscode 509 oder einer Hinweisseite des Anbieters. Für Suchmaschinen sieht das aus wie ein Ausfall, und genau deshalb gehört ein Alarm auf den Verbrauch in das Server Monitoring.
Wie sich Traffic sparen lässt
Durch kleinere Dateien und durch Zwischenspeicherung. Bilder in zeitgemäßen Formaten und in der Größe, in der sie angezeigt werden, sparen den größten Anteil. Komprimierung für Text und lange Cache-Vorgaben für Dateien, die sich nie ändern, nehmen den Rest.
Den stärksten Effekt hat ein CDN: Es liefert Bilder und Skripte aus seinem eigenen Netz, und dieser Verkehr läuft nicht über den Hosting-Vertrag. Videos gehören ohnehin zu einem Dienst, der dafür gebaut ist, und nicht auf den eigenen Webspace.