Ein SEA-Audit ist die systematische Durchsicht eines Werbekontos auf Struktur, Steuerung, Messung und Verschwendung. Es steht am Anfang einer Übernahme und lohnt im laufenden Betrieb einmal im Jahr.
- SEA-Audit
Die systematische Durchsicht eines Werbekontos auf Struktur, Steuerung, Messung und Verschwendung.
Beispiel: „Das SEA-Audit fand ein Viertel des Budgets in Kampagnen ohne eine einzige Anfrage.“Auch: Google-Ads-Audit, Kontoprüfung. Es prüft das Konto und nicht die Website; die Zielseiten kommen als eigener Punkt hinzu.
Abgrenzung zum SEO-Audit: Das prüft die unbezahlte Sichtbarkeit einer Website, hier geht es um das Werbekonto.
In welcher Reihenfolge ein SEA-Audit abläuft
Von der Messung zur Struktur. Zuerst: Was wird als Conversion gezählt, stimmt das, und werden Werte übergeben? Ohne diese Antwort sind alle folgenden Zahlen wertlos.
Danach die Verteilung des Budgets, die Struktur der Kampagnen, die Gebotsstrategien, die Suchbegriffe und zuletzt die Anzeigentexte und Zielseiten. Diese Reihenfolge stellt sicher, dass man nicht Texte feilt, während die Messung falsch zählt.
Was bei einem SEA-Audit regelmäßig auffällt
Fünf Dinge. Conversions, die keine sind, etwa Seitenaufrufe statt abgeschickter Formulare. Marken- und Neukundenwerbung in einem Topf. Fehlende ausschließende Begriffe. Suchpartner und Displaynetzwerk in Suchkampagnen aktiviert. Und Kampagnen, die seit Monaten ohne Ergebnis laufen, weil niemand sie angesehen hat.
Alle fünf sind in wenigen Stunden behoben, und zusammen machen sie in übernommenen Konten regelmäßig einen erheblichen Teil des Budgets aus.
Was ein SEA-Audit liefern sollte
Eine Rangfolge statt einer Liste. Was kostet gerade am meisten, was ist am schnellsten behoben, was braucht eine Entscheidung? Ein Bericht mit sechzig gleichrangigen Punkten wird nicht abgearbeitet.
Dazu gehört eine Aussage zur Messung, auch wenn sie unbequem ist. Wo die Zahlen nicht stimmen, beginnt die Arbeit dort und nicht bei der Optimierung.