Ein Google Ads Konto ist der Rahmen, in dem Anzeigen verwaltet werden. Es gliedert sich in drei Ebenen: Kampagnen bestimmen Budget und Ausrichtung, Anzeigengruppen bündeln verwandte Begriffe, und darin liegen die Anzeigen selbst.
- Google Ads Konto (Kontostruktur)
Der Aufbau eines Werbekontos aus Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen.
Beispiel: „Im Google Ads Konto lagen 40 Anzeigengruppen in sechs Kampagnen.“Über den Konten steht bei Agenturen ein Verwaltungskonto, von dem aus mehrere Kundenkonten betreut werden, ohne dass Zugangsdaten geteilt werden müssen.
Einstellungen wirken immer auf ihrer Ebene und darunter: Was in der Kampagne festgelegt ist, gilt für alle Anzeigengruppen darin.
Welche Ebene im Google Ads Konto was steuert
Die Kampagne steuert Budget, Gebotsstrategie, Ausspielungsort, Sprache, Zeitplan und die Art der Kampagne. Die Anzeigengruppe bündelt Begriffe, die dieselbe Absicht haben, und bestimmt, welche Anzeigen und welches Ziel dazugehören. Die Anzeige trägt den Text und die Adresse.
Diese Aufteilung ist der Grund, warum sich eine Kontostruktur nicht beliebig schneiden lässt: Alles, was getrennt steuerbar sein soll, braucht eine eigene Kampagne, und alles, was dieselbe Anzeige bekommen soll, gehört in eine Anzeigengruppe.
Was eine gute Kontostruktur ausmacht
Dass sie der Geschäftslogik folgt und nicht der Begriffsliste. Trennlinien, die sich bewähren: nach Leistung oder Produktgruppe, nach Region, wenn die Budgets getrennt sein müssen, und nach Markenbegriffen gegenüber dem Rest.
Die Zahl der Anzeigengruppen ist dabei kein Qualitätsmerkmal. Konten mit hunderten Gruppen à drei Begriffen sammeln zu wenig Daten je Gruppe, und die automatischen Gebotsstrategien brauchen genau diese Daten.
Wie man ein Google Ads Konto übernimmt
Mit drei Blicken, bevor etwas geändert wird. Erstens: Welche Conversions werden gezählt, und sind sie glaubwürdig? Zweitens: Welche Kampagnen verbrauchen das Budget, und was bringen sie? Drittens: Was steht in den Suchbegriffen, für die tatsächlich gezahlt wurde?
Erst danach folgt der Umbau. Wer zuerst umstrukturiert, verliert die Vergleichbarkeit der Zahlen und weiß hinterher nicht, was gewirkt hat.