Die Budgetausschöpfung, in den Berichten als verlorener Anteil wegen Budget ausgewiesen, ist der Anteil möglicher Einblendungen, der verloren geht, weil das Budget nicht ausreicht. Sie zeigt, wie viel erreichbare Nachfrage unbedient bleibt.
- Budgetausschöpfung (verlorener Anteil wegen Budget)
Der Anteil möglicher Einblendungen, der verloren geht, weil das Budget nicht ausreicht.
Beispiel: „Die Budgetausschöpfung lag bei 60 Prozent: Mehr als die Hälfte der Nachfrage blieb unbedient.“Der Wert ergänzt den Anteil möglicher Impressionen und den Verlust wegen Rang; zusammen ergeben die drei hundert Prozent.
Er wird je Kampagne ausgewiesen und ist bei Kampagnen mit gemeinsamem Budget nur eingeschränkt aussagekräftig.
Wie man die Budgetausschöpfung liest
Als Antwort auf die Frage, ob mehr Geld mehr brächte. Ein hoher Verlust wegen Budget heißt: Die Auktionen wären zu gewinnen gewesen. Ein hoher Verlust wegen Rang heißt: Mehr Budget ändert nichts, es fehlt an Gebot oder Qualität.
Diese Unterscheidung ist die wichtigste im ganzen Bericht, weil sie zwei völlig verschiedene Maßnahmen auseinanderhält, die sonst verwechselt werden.
Wann sich mehr Budget lohnt
Wenn der Verlust wegen Budget hoch ist und die Kosten je Anfrage unter der eigenen Schwelle liegen. Dann ist jede zusätzliche Einblendung eine Gelegenheit zum bekannten Preis.
Vorsicht gilt bei der Hochrechnung: Die zusätzlichen Auktionen sind im Schnitt die schwierigeren, und die Kosten je Anfrage steigen mit der Ausweitung leicht an. Wer verdoppelt, bekommt selten doppelt so viele Anfragen.
Was eine dauerhaft hohe Budgetausschöpfung anrichtet
Sie verzerrt die Ausspielung über den Tag. Ist das Budget mittags verbraucht, erscheinen am Nachmittag keine Anzeigen mehr, und ob die besten Anfragen vormittags kommen, weiß niemand.
Deshalb ist die Entscheidung entweder mehr Budget oder engere Ausrichtung. Eine Kampagne, die täglich um zwölf verstummt, ist in beiden Richtungen unentschieden.