Der Offline-Conversion-Import ist das Zurückmelden von Abschlüssen, die außerhalb der Website zustande kommen, an die Werbeplattform. Damit erfährt das Gebotsverfahren, aus welchen Anfragen tatsächlich Aufträge wurden.
- Offline-Conversion-Import
Das Zurückmelden von Abschlüssen, die außerhalb der Website zustande kommen, an die Werbeplattform.
Beispiel: „Über den Offline-Conversion-Import erfuhr das Konto, welche der 200 Anfragen zu Aufträgen wurden.“Übertragen wird eine Kennung, die beim Klick vergeben und im eigenen System mitgeführt wird, zusammen mit dem späteren Ergebnis.
Der Import ist der letzte Schritt des Offline Conversion Trackings, das die Kennung vergibt und bis zum Abschluss mitführt.
Alternativ lässt sich der Abgleich über verschlüsselte Kontaktdaten führen, wie bei den erweiterten Conversions.
Die übrigen Stücke der Messung: was gezählt wird Conversion-Aktion und Conversion-Wert; wie zugeordnet wird Datengetriebene Attribution und Post-View-Conversion; wie Lücken geschlossen werden Erweiterte Conversions und Offline Conversion Tracking.
Wofür der Offline-Conversion-Import zählt
Für alle Geschäfte, bei denen zwischen Anfrage und Auftrag ein Gespräch steht: Handwerk, Beratung, Maschinenbau, Agenturen. Dort ist die Anfrage nur ein Zwischenschritt, und nicht jede Anfrage ist gleich viel wert.
Ohne die Rückmeldung optimiert das Gebotsverfahren auf Anfragen. Das führt verlässlich zu vielen kleinen und unpassenden Anfragen, weil sie leichter zu bekommen sind.
Was für den Offline-Conversion-Import nötig ist
Drei Dinge. Eine Klick-Kennung, die beim ersten Besuch gespeichert und ins Formular übernommen wird. Ein System, das sie mit dem Vorgang mitführt, also ein CRM oder eine Tabelle mit Disziplin. Und ein regelmäßiger Rückimport, von Hand oder automatisch.
Der zweite Punkt ist der, an dem es scheitert. Wenn im Vertrieb niemand den Vorgang pflegt, kommt nichts zurück; die Technik ist der einfachere Teil.
Was der Offline-Conversion-Import verändert
Die Richtung der Steuerung. Mit zurückgemeldeten Aufträgen und deren Werten optimiert das System auf Geschäft statt auf Formulare, und das verschiebt die Verteilung des Budgets spürbar.
Dazu kommt eine zweite Wirkung im Haus: Die Frage, welche Anfrage zu welchem Auftrag wurde, muss beantwortet werden. Viele Betriebe wissen das vorher nicht.