Holistische SEO ist ein Ansatz, der ein Thema vollständig abdeckt, statt einzelne Seiten auf einzelne Suchbegriffe zu bauen. Das griechische holos heißt ganz; gemeint ist die Arbeit am Gebiet statt am Begriff.
- Holistische SEO
Ein Ansatz, der ein Thema vollständig abdeckt, statt einzelne Seiten auf einzelne Begriffe zu bauen.
Beispiel: „Holistische SEO hieß in diesem Projekt: eine gute Seite je Frage statt vierzig Seiten je Begriffsvariante.“Der Ansatz ist eine Reaktion auf die Sprachverarbeitung in Suchmaschinen: Seit die Bedeutung zählt und nicht die Wortgleichheit, trägt eine Seite auch Begriffe, die nicht wörtlich darin stehen.
Abgrenzung zur Topical Authority: Das ist die Wirkung, holistische SEO das Vorgehen, mit dem sie entsteht.
Was holistische SEO verlangt
Eine andere Planung. Statt einer Liste von Begriffen steht am Anfang die Frage, welches Gebiet die Website besetzen will und welche Fragen dazugehören. Daraus entsteht eine Struktur mit einer Seite je Frage und nicht je Formulierung.
Dazu kommt ein längerer Atem. Ein Gebiet besetzt man über Monate, und der Nutzen zeigt sich daran, dass neue Beiträge schneller aufgenommen werden und zu mehr Anfragen erscheinen als geplant.
Was holistische SEO ersetzt
Das Vorgehen, für jede Begriffsvariante eine eigene Seite zu bauen. Das funktionierte, solange Suchmaschinen Wortgleichheit maßen, und erzeugt heute Thin Content und Bestände, die niemand pflegen kann.
Ersetzt wird außerdem die Vorstellung, Optimierung sei etwas, das nach dem Schreiben passiert. Wer ein Gebiet plant, trifft die wichtigsten Entscheidungen vorher, und danach bleibt vor allem Handwerk.
Wo die Grenze der holistischen SEO liegt
Bei den Mitteln. Ein Gebiet vollständig abzudecken verlangt Fachkenntnis und Zeit, und beides ist in kleinen Teams knapp. Wer sich zu viel vornimmt, bekommt viele halbfertige Seiten statt weniger guter.
Die zweite Grenze ist der Markt. In manchen Feldern entscheidet die Bekanntheit, und dort hilft die beste Struktur wenig ohne Verweise von außen; siehe Off-Page SEO.