Off-Page SEO ist die Arbeit an allem, was außerhalb der eigenen Website über sie entscheidet. Der Kern sind Verweise von anderen Seiten, dazu kommen Erwähnungen ohne Link, Einträge in Verzeichnissen, Bewertungen und die Präsenz in den Quellen, aus denen Suchmaschinen ihr Bild einer Marke ziehen.
- Off-Page SEO
Die Arbeit an allem, was außerhalb der eigenen Website über sie entscheidet.
Beispiel: „Das Off-Page SEO bestand zunächst aus drei Fachbeiträgen und einem gepflegten Branchenverzeichnis.“Auch: Offpage-Optimierung, Offsite-Optimierung.
Der Unterschied zu den Nachbardisziplinen ist die Verfügungsgewalt: Hier entscheiden andere, und das macht die Arbeit langsam.
Was beim Off-Page SEO wirkt
Verweise von Seiten, die selbst etwas gelten und thematisch dazugehören. Ein Link aus einem Fachbeitrag im eigenen Feld trägt mehr als zwanzig aus Verzeichnissen ohne Leser. Dazu zählen Erwähnungen des Markennamens ohne Link, die in die Bewertung eingehen und zugleich für Sichtbarkeit in KI-Systemen an Bedeutung gewonnen haben.
Praktisch entstehen solche Verweise aus drei Quellen: eigene Inhalte, die jemand zitieren will; Beziehungen in der Branche, also Partner, Kunden, Verbände, Hochschulen; und Anlässe, über die berichtet wird. Alle drei brauchen Monate und keine Kampagne.
Was beim Off-Page SEO riskant ist
Alles, wofür Geld fließt, ohne gekennzeichnet zu sein. Gekaufte Links, Tauschringe, Beiträge in Netzwerken, die nur für Links bestehen: Google behandelt das als Verstoß gegen die Richtlinien, und die Folge ist im besten Fall Wirkungslosigkeit, im schlechteren eine manuelle Maßnahme; siehe Black-Hat SEO.
Riskant ist auch der Eifer bei den Ankertexten. Ein Linkprofil, in dem fünfzig Verweise denselben Begriff tragen, sieht gemacht aus, weil echte Verweise die Marke, die Adresse oder beiläufige Formulierungen benutzen.
Wie man mit Off-Page SEO anfängt
Mit dem Bestand. Wer wird erwähnt, ohne zu verlinken? Welche Kunden und Partner führen eine Referenzliste, auf der die eigene Arbeit fehlt? Welche Verzeichnisse tragen eine veraltete Adresse? Diese drei Fragen ergeben meist eine Woche Arbeit mit sichtbarem Ergebnis und ohne jedes Risiko.
Danach beginnt der langsame Teil: etwas veröffentlichen, das jemand zitieren möchte. Das ist weniger eine SEO-Aufgabe als eine redaktionelle, und genau daran scheitert die Disziplin am häufigsten.