Shopping Ads sind Produktanzeigen mit Bild, Preis und Händlername. Erzeugt werden sie aus einem Datenfeed, der die Produkte des Händlers beschreibt, und nicht aus Anzeigentexten.
- Shopping Ads
Produktanzeigen mit Bild, Preis und Händlername, die aus einem Datenfeed erzeugt werden.
Beispiel: „Die Shopping Ads zeigten den Preis direkt im Suchergebnis und sparten den Zwischenschritt.“Auch: Produktanzeigen, Product Listing Ads. Sie erscheinen über den Treffern, im Shopping-Reiter und im Displaynetzwerk.
Gebucht werden keine Suchbegriffe: Wofür eine Anzeige erscheint, ergibt sich aus den Produktdaten. Gesteuert wird über ausschließende Begriffe und über die Gliederung der Produkte.
Woraus Shopping Ads entstehen
Aus drei Teilen. Dem Händlerkonto mit den Produktdaten, dem Werbekonto mit Budget und Geboten und der Verknüpfung beider. Fehlt eines, erscheint nichts; die häufigste Ursache für eine stumme Kampagne liegt im Händlerkonto.
Die Qualität der Daten entscheidet dabei über die Ausspielung. Titel, Produkttyp, Marke und Bilder sind das, was bei Textanzeigen die Keywords wären; siehe Produktdatenfeed.
Wie sich Shopping Ads steuern lassen
Über drei Wege. Über die Gliederung der Produkte in Gruppen mit eigenen Geboten, über ausschließende Begriffe, die unpassende Anfragen ausschließen, und über die Priorität mehrerer Kampagnen zum selben Bestand.
Was fehlt, ist die direkte Buchung von Begriffen. Wer bei bestimmten Anfragen erscheinen will, erreicht das über die Produktdaten und nicht über eine Keyword-Liste.
Was Shopping Ads voraussetzen
Einen Bestand, der sich maschinell beschreiben lässt, und Preise, die mithalten. Weil Preis und Bild in der Anzeige stehen, findet der Vergleich vor dem Klick statt; wer deutlich teurer ist, zahlt für Klicks, die nicht kaufen.
Dazu kommt die Pflege. Preise, Verfügbarkeit und Bilder ändern sich täglich, und ein Feed, der einmal im Monat läuft, erzeugt Ablehnungen im Händlerkonto und falsche Angaben in den Anzeigen.