Ein Produktdatenfeed ist die maschinenlesbare Liste aller Produkte eines Shops mit ihren Angaben: Titel, Beschreibung, Preis, Verfügbarkeit, Bild, Artikelnummer und Kategorie. Aus ihm entstehen Produktanzeigen und unbezahlte Einträge.
- Produktdatenfeed
Die maschinenlesbare Liste aller Produkte eines Shops mit ihren Angaben.
Beispiel: „Der Produktdatenfeed wurde nächtlich erneuert, damit Preise und Bestände stimmen.“Auch: Produktfeed, Datenfeed, Shopping-Feed. Übergeben wird er als Datei oder über eine Schnittstelle, in der Regel täglich.
Dieselben Daten lassen sich an mehrere Plattformen ausliefern; die Pflichtfelder unterscheiden sich je Anbieter.
Welche Felder im Produktdatenfeed zählen
Vor allem der Titel. Er wirkt wie die Überschrift einer Anzeige und bestimmt mit, bei welchen Anfragen das Produkt erscheint; bewährt hat sich die Reihenfolge Marke, Produktname, wichtigste Eigenschaft, Variante.
Danach folgen Produkttyp und Google-Kategorie, die die Einordnung steuern, das Hauptbild, das über den Klick entscheidet, sowie Preis und Verfügbarkeit, die mit der Seite übereinstimmen müssen.
Wie man einen Produktdatenfeed verbessert
Mit demselben Vorgehen wie bei Texten: ansehen, wofür ausgespielt wird, und die Felder daraufhin schärfen. Der Bericht zu den Suchbegriffen zeigt, welche Anfragen bedient werden, und die Lücken darin sind Arbeitsaufträge für den Titel.
Zweiter Hebel sind zusätzliche Felder, die viele Shops leer lassen: Größe, Farbe, Material, Geschlecht, Zustand. Sie verbessern die Zuordnung und ermöglichen feinere Produktgruppen.
Was bei einem Produktdatenfeed schiefgeht
Die Übernahme der Shopdaten ohne Anpassung. Ein Titel, der im Shop neben einem Bild und einer Kategorie steht, funktioniert dort; im Feed steht er allein und muss für sich sprechen.
Der zweite Fehler ist der Takt. Ein Feed, der seltener als täglich läuft, führt zu Ablehnungen wegen abweichender Preise, und abgelehnte Produkte erscheinen nirgends, bis jemand nachsieht.