E-Commerce-SEO ist die Arbeit an der Sichtbarkeit eines Onlineshops, von der Kategorieseite bis zur Produktseite. Es unterscheidet sich von anderer SEO-Arbeit durch die Menge: Ein Shop hat Tausende Seiten, und fast alle entstehen automatisch.
- E-Commerce-SEO
Die Arbeit an der Sichtbarkeit eines Onlineshops, von der Kategorie bis zum Produkt.
Beispiel: „Das E-Commerce-SEO begann beim Filter, weil 40.000 Kombinationen im Index standen.“Auch: Shop-SEO. Die Sichtbarkeit entsteht überwiegend auf Kategorieseiten, obwohl die Aufmerksamkeit meist den Produktseiten gilt.
Anwendungsfall: Bei Shops mit wenigen hundert Produkten gelten dieselben Regeln, aber die technischen Fragen treten zurück.
Wo beim E-Commerce-SEO die Sichtbarkeit entsteht
Auf den Kategorieseiten. Sie bedienen die Anfragen, die Menschen stellen, bevor sie ein bestimmtes Produkt kennen, und sie sind die Seiten, die sich sinnvoll optimieren lassen. Eine Kategorie mit einer eigenen Einleitung, sinnvoller Sortierung und einem Text, der die Auswahl erklärt, trägt mehr als hundert Produktseiten.
Produktseiten tragen bei Marken- und Modellsuchen, und dort entscheidet die Auszeichnung: Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen im Suchergebnis; siehe Rich Snippet.
Welche Fallen ein Shop mitbringt
Drei, und alle hängen an der Menge. Filter und Sortierungen erzeugen beliebig viele Adressen; dagegen hilft URL-Parameter-Handling. Herstellerbeschreibungen erzeugen Inhalte, die hundert Shops identisch führen. Und ausgelaufene Produkte hinterlassen Adressen, die entweder ins Leere laufen oder als leere Seiten bestehen bleiben.
Der dritte Punkt verdient eine Entscheidung vorab: Was passiert mit einem Produkt, das es nicht mehr gibt? Eine Weiterleitung auf die Kategorie, ein Hinweis auf den Nachfolger oder ein Statuscode 410, je nachdem, ob es wiederkommt.
Was E-Commerce-SEO von anderer SEO-Arbeit unterscheidet
Dass fast alles über Vorlagen läuft. Eine Änderung am Titelmuster wirkt auf 5.000 Seiten, und ein Fehler darin ebenso. Deshalb ist die Arbeit stärker technisch und stärker abhängig von dem, was das Shopsystem zulässt.
Dazu kommt die Nähe zum Umsatz. Hier lässt sich unmittelbar rechnen, was eine Maßnahme bringt, und das ist ein Vorteil gegenüber Feldern, in denen die Wirkung erst über Umwege sichtbar wird.