Das Google Merchant Center ist die Plattform, über die Händler ihre Produktdaten an Google übergeben. Von dort speisen sich Shopping Ads, die unbezahlten Produkteinträge und die Darstellung in den Produktvergleichen.
- Google Merchant Center
Die Plattform, über die Händler ihre Produktdaten an Google übergeben.
Beispiel: „Im Google Merchant Center waren 300 Produkte abgelehnt, weil die Versandkosten fehlten.“Auch: Merchant Center, Händlerkonto. Es ist vom Werbekonto getrennt und wird mit ihm verknüpft.
Neben dem Feed liegen dort die Angaben zum Unternehmen, zu Versand und Rückgabe sowie die Bestätigung der Website.
Was im Google Merchant Center passiert
Drei Dinge. Die Produktdaten werden eingelesen und gegen die Richtlinien geprüft. Produkte werden angenommen, mit Warnung angenommen oder abgelehnt. Und die angenommenen stehen für Anzeigen und unbezahlte Einträge bereit.
Die Prüfung ist streng und automatisch. Abweichungen zwischen Preis im Feed und Preis auf der Seite, fehlende Angaben zu Versand oder Rückgabe und beanstandete Bilder führen zur Ablehnung einzelner Produkte oder des ganzen Kontos.
Woran Konten im Google Merchant Center scheitern
An vier Punkten, und alle sind vermeidbar. Preis oder Verfügbarkeit stimmen nicht mit der Produktseite überein. Pflichtangaben wie Artikelnummer oder Marke fehlen. Die Website ist nicht bestätigt. Oder rechtliche Angaben wie Impressum, Widerruf und Versandkosten sind unvollständig.
Der vierte Punkt trifft kleine Shops am häufigsten und führt zur Sperre des ganzen Kontos. Die Wiederherstellung dauert Tage bis Wochen, weil jede Korrektur erneut geprüft wird.
Was das Google Merchant Center außerhalb der Anzeigen bringt
Unbezahlte Produkteinträge. Seit 2020 erscheinen Produkte aus dem Händlerkonto auch ohne Werbebudget in den Produktbereichen der Suche; die Voraussetzung ist dieselbe saubere Datenlage.
Für kleine Händler ist das der günstigste Einstieg: Feed pflegen, Konto führen, Sichtbarkeit ohne Klickkosten mitnehmen und erst danach entscheiden, ob Anzeigen dazukommen.