Keyword-Clustering ist das Zusammenfassen von Suchbegriffen zu Gruppen, die sich mit einer Seite bedienen lassen. Maßstab dafür ist die Ergebnisseite: Zwei Begriffe gehören zusammen, wenn die Suchmaschine zu ihnen dieselben Treffer zeigt.
- Keyword-Clustering
Das Zusammenfassen von Suchbegriffen zu Gruppen, die sich mit einer Seite bedienen lassen.
Beispiel: „Das Keyword-Clustering legte 340 Begriffe auf 28 Seiten zusammen.“Auch: Keyword-Gruppierung. Der Schritt steht zwischen der Recherche und dem Keyword-Mapping, das die Gruppen auf Seiten verteilt.
Anwendungsfall: Aus einer Liste mit tausend Begriffen wird eine Seitenstruktur, in der jede Seite eine Gruppe bedient.
Wie die Gruppen beim Keyword-Clustering entstehen
Über den Abgleich der Ergebnisseiten. Zwei Begriffe gehören zusammen, wenn sich die ersten zehn Treffer stark überschneiden, üblicherweise ab drei bis vier gemeinsamen Adressen. Dann hält die Suchmaschine beide Anfragen für dieselbe Frage, und eine Seite genügt.
Von Hand funktioniert das bis etwa hundert Begriffe, darüber braucht es ein Werkzeug, das die Ergebnisseiten abruft und vergleicht. Der Aufwand lohnt bei jedem Bestand, der über eine einzelne Leistungsseite hinausgeht.
Was Keyword-Clustering verhindert
Zwei Fehler. Den ersten begeht, wer für jeden Begriff eine eigene Seite anlegt und dann mit sich selbst konkurriert; siehe Keyword-Kannibalisierung. Den zweiten begeht, wer alles auf eine Seite packt und damit keine Frage mehr genau beantwortet.
Die Gruppen zeigen außerdem, wo Seiten fehlen. Eine Gruppe ohne passende Seite ist eine Lücke, und das ist die belastbarste Form einer Redaktionsplanung.
Was beim Keyword-Clustering schiefgeht
Die Gruppierung nach Wortähnlichkeit. „Website Kosten“ und „Website Preise“ sehen verwandt aus und können verschiedene Ergebnisseiten haben; „Relaunch“ und „Website neu machen lassen“ sehen verschieden aus und teilen sie sich oft. Wer nach Wörtern gruppiert, baut Seiten an der Nachfrage vorbei.
Der zweite Punkt ist die Haltbarkeit. Ergebnisseiten ändern sich, und damit die Gruppen. Einmal im Jahr neu zu rechnen, genügt in den meisten Fällen und zeigt zugleich, wo sich die Absicht verschoben hat.