Eine Gebotsstrategie ist die Regel, nach der ein Werbekonto entscheidet, wie viel es in einer Anzeigenauktion bietet. Sie wird je Kampagne eingestellt und bestimmt, ob die Gebote von Hand kommen oder vom System berechnet werden.
- Gebotsstrategie
Die Regel, nach der ein Werbekonto entscheidet, wie viel es für einen Klick bietet.
Beispiel: „Nach dem Wechsel der Gebotsstrategie stiegen die Kosten je Abschluss zunächst an.“Der Oberbegriff zu Smart Bidding, Ziel-CPA und dem manuellen CPC-Gebot.
Abgrenzung zum einzelnen Gebot: Das ist der Betrag in einer Auktion, die Strategie die Regel dahinter.
Welche Gebotsstrategien es gibt
Zwei Familien. Die manuellen überlassen den Betrag der Person am Konto, die ihn je Keyword oder Anzeigengruppe festlegt und anpasst. Die automatischen berechnen ihn je Auktion aus Signalen wie Gerät, Ort, Tageszeit und bisherigem Verhalten.
Innerhalb der automatischen unterscheiden sich die Ziele: möglichst viele Klicks, möglichst viele Abschlüsse, ein bestimmter Preis je Abschluss oder ein bestimmtes Verhältnis von Umsatz zu Ausgaben.
Woran die Wahl der Gebotsstrategie hängt
An den Daten, die das Konto hat. Automatische Verfahren brauchen gemessene Abschlüsse, um zu lernen; ohne sie raten sie. Ein frisches Konto fährt deshalb oft manuell, bis genug Messwerte vorliegen.
Dazu die Frage, was überhaupt gemessen wird. Eine Strategie, die auf Abschlüsse optimiert, ist nur so gut wie die Conversion-Aktion dahinter; zählt die das Falsche, lernt das System das Falsche.
Was beim Wechsel zu beachten ist
Eine Lernphase. Nach der Umstellung bewertet das System die Auktionen neu, und die Werte schwanken für eine Weile stärker als sonst. Wer in dieser Zeit erneut umstellt, beginnt von vorn.
Deshalb lohnt es sich, einen Wechsel anzukündigen und eine Spanne festzulegen, innerhalb derer Schwankungen hingenommen werden. Sonst wird die Strategie beurteilt, bevor sie gearbeitet hat.