Video-SEO ist die Arbeit daran, dass Videos in der Suche gefunden werden, entweder eingebettet auf der eigenen Seite oder auf einer Plattform. Die beiden Wege unterscheiden sich so stark, dass die Entscheidung dazwischen am Anfang steht.
- Video-SEO
Die Arbeit daran, dass Videos in der Suche gefunden werden, auf der eigenen Seite oder auf einer Plattform.
Beispiel: „Beim Video-SEO fiel die Wahl auf die eigene Seite, weil die Besucher dort bleiben sollten.“Für Videoergebnisse in der Websuche verlangt Google eine Auszeichnung mit Schema Markup vom Typ VideoObject.
YouTube ist zugleich die zweitgrößte Suchmaschine. Wer dort veröffentlicht, arbeitet an zwei Suchen und nicht an einer.
Was beim Video-SEO auf der eigenen Seite zählt
Vier Dinge. Die Auszeichnung, damit das Video als solches erkannt wird, samt Vorschaubild, Dauer und Datum. Eine Seite, die das Video einbettet und zugleich Text liefert, denn ein Video allein trägt keine Seite. Ein Transkript, das zugleich der Barrierefreiheit dient. Und die Ladezeit, denn ein eingebettetes Video kann eine Seite ruinieren.
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "VideoObject",
"name": "Website-Relaunch in zwölf Wochen",
"description": "Wie ein Relaunch abläuft, von der Bestandsaufnahme bis zum Livegang.",
"thumbnailUrl": "https://example.com/bilder/relaunch-vorschau.jpg",
"uploadDate": "2026-09-14",
"duration": "PT8M12S",
"contentUrl": "https://example.com/video/relaunch.mp4"
}Was beim Video-SEO auf Plattformen zählt
Andere Dinge, und das überrascht regelmäßig. Auf YouTube entscheiden Titel, Vorschaubild und die ersten Sekunden darüber, ob jemand bleibt; die Plattform bewertet nach Verweildauer und Zufriedenheit. Beschreibung und Kapitel helfen bei der Einordnung, aber sie retten kein Video, das niemand zu Ende sieht.
Der Vorteil der Plattform ist die eigene Reichweite, der Nachteil die fehlende Kontrolle: Die Besucher bleiben dort, und am Ende steht ein Vorschlag für ein fremdes Video.
Wie man sich beim Video-SEO entscheidet
Nach dem Zweck. Soll das Video Reichweite bringen, gehört es auf die Plattform. Soll es auf der eigenen Seite überzeugen, etwa als Erklärung vor einer Anfrage, gehört es dorthin, und zwar eingebettet so, dass es die Ladezeit nicht belastet.
Beides zugleich geht und verlangt Disziplin: dasselbe Video an beiden Orten, auf der eigenen Seite mit Text und Transkript, auf der Plattform mit Verweis zurück. Was man dabei nicht bekommt, ist die doppelte Wirkung in der Websuche; dort erscheint in aller Regel eine Fassung.