Universal Search bezeichnet die Mischung verschiedener Ergebnisarten auf einer Seite: Webseiten, Bilder, Videos, Nachrichten, Karten und Produkte stehen in einer Liste statt in getrennten Reitern. Google hat das 2007 eingeführt und damit die bis dahin getrennten Suchbereiche zusammengeführt.
- Universal Search
Die Mischung verschiedener Ergebnisarten auf einer Seite statt getrennter Listen je Art.
Beispiel: „Durch Universal Search stand das Erklärvideo über dem ersten Textergebnis.“Auch: Blended Search. Das englische
blendedheißt vermischt und beschreibt dasselbe.Abgrenzung zu den SERP-Features: Universal Search ist der Grundsatz, die Bausteine sind seine heutige Ausprägung.
Woher Universal Search kommt
Aus einer Zeit, in der jede Ergebnisart ihre eigene Suche hatte. Wer ein Bild wollte, ging in die Bildersuche, wer eine Nachricht wollte, in die Nachrichtensuche. 2007 begann Google, diese Bestände in die allgemeine Liste einzumischen, wenn die Anfrage danach aussah.
Der Begriff ist deshalb historisch und beschreibt heute den Normalzustand. Niemand sagt mehr Universal Search, wenn er eine Ergebnisseite mit Bildern meint; gemeint ist es trotzdem jedes Mal.
Was Universal Search für die eigene Arbeit bedeutet
Dass die Konkurrenz um einen Platz nicht nur aus Texten besteht. Zu einer Anfrage, bei der Google ein Video für passend hält, steht oben ein Video, und der beste Text der Welt rutscht darunter. Wer in solchen Feldern arbeitet, braucht das passende Format und nicht nur den besseren Artikel.
Umgekehrt eröffnet das Wege: Eine Website ohne Aussicht auf den ersten Textplatz kann über ein Bild, ein Video oder einen Karteneintrag auf dieselbe Seite kommen. Was die Anfrage auslöst, lässt sich schlicht durch Nachsehen prüfen.
Wie man die Ergebnisarten bei Universal Search bedient
Mit eigenen Dateien und eigenen Verzeichnissen. Bilder brauchen sprechende Dateinamen, Alternativtexte und eine Bilder-Sitemap, Videos eine Video-Sitemap samt Schema Markup, ein Ladengeschäft ein gepflegtes Unternehmensprofil.
Die Reihenfolge der Arbeit folgt dabei der Ergebnisseite: Erst nachsehen, was zur Anfrage überhaupt erscheint, und dann das Format bauen, das dort steht. Alles andere ist Aufwand für einen Platz, den es nicht gibt.