Bilder-SEO ist die Arbeit daran, dass Bilder in der Bildersuche gefunden werden und die Seite dabei nicht ausbremsen. Beides gehört zusammen, weil dieselben Maßnahmen auf beides wirken.
- Bilder-SEO
Die Arbeit daran, dass Bilder gefunden werden und die Seite nicht ausbremsen.
Beispiel: „Das Bilder-SEO brachte dem Rezeptportal mehr Besucher über die Bildersuche als über die Websuche.“Auch: Image SEO. Der Nutzen hängt stark am Feld: Bei Rezepten, Produkten, Immobilien und Handwerk trägt die Bildersuche, bei abstrakten Themen kaum.
Abgrenzung zur Ladezeit: Die ist Teil des technischen SEO. Hier überschneiden sich die Felder, weil unkomprimierte Bilder der häufigste Grund für langsame Seiten sind.
Woran Suchmaschinen sich bei Bildern orientieren
An fünf Dingen, von denen vier Text sind. Der Alternativtext beschreibt, was zu sehen ist. Der Dateiname sagt dasselbe in der Adresse. Die Bildunterschrift und der Text drumherum liefern den Zusammenhang. Und die Seite selbst muss zum Bild passen.
Das Bild selbst wird ebenfalls ausgewertet, und zwar zunehmend gut. Darauf verlassen sollte man sich nicht: Der Text drumherum bleibt der Weg, über den die Zuordnung entsteht.
<!-- Dateiname, Alternativtext und Groessen in einem -->
<img src="/bilder/relaunch-workshop-hamburg.jpg"
alt="Vier Personen am Tisch beim Relaunch-Workshop"
srcset="/bilder/relaunch-workshop-hamburg-480.jpg 480w,
/bilder/relaunch-workshop-hamburg-960.jpg 960w"
sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px"
width="960" height="640" loading="lazy">Was beim Bilder-SEO wirklich zählt
Die Angaben zu Breite und Höhe, damit beim Laden nichts springt. Das verzögerte Laden für alles unterhalb des ersten Bildschirms und ausdrücklich nicht für das Bild darüber. Moderne Formate, die bei gleicher Qualität weniger wiegen. Und mehrere Größen, damit das Telefon nicht die Fassung für den großen Bildschirm lädt.
Was wenig zählt: Schlagwortlisten im Alternativtext. Der Text beschreibt das Bild für jemanden, der es nicht sehen kann, und das ist zugleich die beste Vorgabe für die Suche.
Wo Bilder-SEO an Grenzen kommt
Bei der Zuordnung von Besuchern. Wer über die Bildersuche kommt, landet oft auf der Seite, ohne den Text zu lesen, und springt zurück. Die Zahlen sehen deshalb schlechter aus als bei anderen Quellen, ohne dass etwas falsch wäre.
Die zweite Grenze ist rechtlich. Fremde Bilder ohne Lizenz sind das teuerste Versehen im Webgeschäft, und die Bildersuche macht sie auffindbar.