Suchintention in der Anzeigenschaltung ist die Berücksichtigung der Absicht hinter einer Anfrage bei der Wahl von Begriffen, Anzeigen und Zielseiten. Sie entscheidet darüber, ob sich ein Begriff überhaupt bewerben lässt.
- Suchintention in der Anzeigenschaltung
Die Berücksichtigung der Absicht hinter einer Anfrage bei der Wahl von Begriffen, Anzeigen und Zielseiten.
Beispiel: „Die Suchintention in der Anzeigenschaltung sprach gegen Anzeigen auf „was kostet webdesign“, weil dort niemand beauftragen wollte.“Eingeteilt wird wie in der Suchmaschinenoptimierung: informierend, navigierend, vergleichend, kaufend; siehe Suchintention.
Der Unterschied liegt in den Folgen: Hier kostet jede unpassende Einblendung Geld, dort nur Arbeit.
Wie man die Suchintention je Begriff einordnet
Über die Ergebnisseite. Wer dort nur Ratgeber sieht, hat eine Frage vor sich und keine Kaufabsicht; stehen Anzeigen von Anbietern und Produktkarussells, ist die Absicht näher am Abschluss.
Zweiter Anhaltspunkt sind die Zahlen aus dem eigenen Konto. Begriffe, die viele Klicks und keine Anfragen bringen, sind meist falsch eingeordnet, und der Bericht zu den Suchbegriffen zeigt, warum.
Was aus der Suchintention für die Anzeigenschaltung folgt
Eine Rangfolge der Begriffe. Kaufabsichten zuerst, vergleichende Anfragen danach, informierende zuletzt oder gar nicht. In dieser Reihenfolge steigen die Streuverluste und sinken die Abschlussquoten.
Für informierende Anfragen gibt es eine Ausnahme: Wenn ein eigener Ratgeber dahintersteht, der weiterführt, lassen sich auch sie bewerben. Was dort gemessen wird, ist dann die Anmeldung oder der Download und nicht der Auftrag.
Wie sich Suchintention und Keyword-Optionen bedingen
Je weiter die Option, desto mehr Absichten kommen mit. Ein weit gefasster Begriff bedient alles von der Frage bis zum Kauf, und ohne Ausschlüsse zahlt man für beides denselben Preis.
Deshalb ist die Einordnung der Absicht keine Fleißarbeit vorab, sondern die Grundlage dafür, wie eng gebucht und wie scharf ausgeschlossen wird.