Organische Suchergebnisse sind die unbezahlten Treffer einer Suche, die eine Suchmaschine nach ihrer eigenen Bewertung anordnet. Das Wort organisch stammt aus der Abgrenzung zu bezahlten Anzeigen: Diese Treffer wachsen aus dem Inhalt und nicht aus einem Gebot.
- Organische Suchergebnisse
Die unbezahlten Treffer einer Suche, die eine Suchmaschine nach ihrer eigenen Bewertung anordnet.
Beispiel: „Die Leistungsseite stand unter den organischen Suchergebnissen auf Platz drei, über ihr zwei Anzeigen.“Auch: natürliche Suchergebnisse, Organic Results. Im Gespräch sagt man kurz „organisch“.
Abgrenzung zu SERP-Features: Die stehen auf derselben Seite, sind aber eigene Bausteine und keine Treffer in der Liste.
Was organische Suchergebnisse von Anzeigen unterscheidet
Die Herkunft des Platzes. Ein organischer Treffer steht dort, weil die Suchmaschine ihn für die passende Antwort hält; eine Anzeige steht dort, weil jemand dafür bezahlt und ein Auktionsverfahren gewonnen hat. Beide sind gekennzeichnet, die Anzeige durch das Wort „Gesponsert“ oder „Anzeige“.
Praktisch unterscheiden sie sich in der Haltbarkeit. Eine Anzeige ist am Tag nach dem Ende des Budgets verschwunden, ein organischer Treffer hält sich, solange die Seite ihre Antwort trägt. Dafür dauert es Monate, bis er entsteht.
Wie viel Platz den organischen Suchergebnissen bleibt
Weniger als früher, und wie viel genau, hängt von der Anfrage ab. Bei einer kommerziellen Suche stehen oft vier Anzeigen über dem ersten unbezahlten Treffer, dazu auf dem Telefon ein Kartenausschnitt und ein Karussell. Bei einer Wissensfrage steht die KI-Antwort darüber.
Daraus folgt für die eigene Messung: Platz eins ist nicht mehr die oberste Stelle auf dem Bildschirm. Wer Platzierungen bewertet, muss wissen, was über dem Treffer liegt, sonst erklärt die Zahl die Besucherzahlen nicht.
Was organische Suchergebnisse heute noch eintragen
Den größten Teil der unbezahlten Besucher und zugleich einen sinkenden Anteil der Suchen überhaupt, weil mehr Fragen direkt auf der Ergebnisseite beantwortet werden; siehe Zero-Click-Search.
Für die Arbeit heißt das zweierlei: Die Platzierung bleibt wichtig, weil ohne sie nichts geht. Und sie genügt nicht mehr als einzige Messgröße, weil ein erster Platz mit halbierter Klickrate eine andere Lage beschreibt als vor fünf Jahren.