Das Tagesbudget ist der Betrag, den eine Kampagne im Tagesdurchschnitt ausgeben darf. An einzelnen Tagen kann mehr ausgegeben werden, im Monat jedoch nicht mehr als das Budget multipliziert mit der durchschnittlichen Zahl der Tage.
- Tagesbudget
Der Betrag, den eine Kampagne im Tagesdurchschnitt ausgeben darf.
Beispiel: „Das Tagesbudget war an Werktagen regelmäßig ausgeschöpft, am Wochenende nie.“Google rechnet mit 30,4 Tagen im Monat und erlaubt an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des eingestellten Betrags, gleicht das aber im Monat aus.
Das Budget liegt auf der Kampagne. Mehrere Kampagnen können sich über ein gemeinsames Budget einen Topf teilen.
Was passiert, wenn das Tagesbudget ausgeschöpft ist
Die Anzeigen werden seltener oder gar nicht mehr ausgespielt. In den Berichten erscheint der entgangene Anteil als verlorener Anteil möglicher Einblendungen wegen Budget; genau dort steht, wie viel Nachfrage unbedient blieb.
Verteilt wird das Budget dabei nach der erwarteten Nachfrage und nicht gleichmäßig über den Tag. Wer gezielt zu bestimmten Zeiten erscheinen will, steuert das über den Zeitplan und nicht über das Budget.
Wie man ein Tagesbudget festlegt
Von hinten. Wie viele Anfragen sollen im Monat entstehen, wie viele Klicks braucht es dafür, und was kostet ein Klick in diesem Feld? Daraus ergibt sich der Monatsbetrag, geteilt durch 30,4 das Tagesbudget.
Für den Anfang ohne eigene Zahlen hilft eine Schätzung aus dem Planungswerkzeug der Plattform, mit dem Wissen, dass sie breit streut. Nach vier Wochen ersetzen die eigenen Zahlen jede Schätzung.
Was ein zu kleines Tagesbudget anrichtet
Es verhindert das Lernen. Die automatischen Gebotsstrategien brauchen Conversions, und bei wenigen Klicks am Tag dauert es Monate, bis genug zusammenkommt. In dieser Zeit sind die Ergebnisse zufällig.
Unsere Empfehlung: lieber eine Kampagne mit ausreichendem Budget als drei mit je einem Drittel. Was nicht finanziert werden kann, wird pausiert und nicht verdünnt.