LocalBusiness-Markup ist die Auszeichnung eines Unternehmens mit Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt im Quelltext der Seite. Es benutzt den Typ LocalBusiness aus dem Vokabular von schema.org und macht die Angaben maschinenlesbar, die auf der Seite ohnehin stehen.
- LocalBusiness-Markup
Die Auszeichnung eines Unternehmens mit Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt im Quelltext der Seite.
Beispiel: „Nach dem Einbau des LocalBusiness-Markups standen die Öffnungszeiten direkt im Suchergebnis.“Es gibt genauere Untertypen wie
Dentist,RestaurantoderHomeAndConstructionBusiness. Der genauere Typ ist dem allgemeinen vorzuziehen.Notation ist heute JSON-LD; Google nennt sie in der eigenen Dokumentation als empfohlene Form.
<script type="application/ld+json">
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "WebDesignAgency",
"name": "Homepage Helden",
"address": {
"@type": "PostalAddress",
"streetAddress": "Beispielstraße 1",
"postalCode": "22765",
"addressLocality": "Hamburg",
"addressCountry": "DE"
},
"telephone": "+49 40 1234567",
"openingHours": "Mo-Fr 09:00-18:00",
"url": "https://www.homepage-helden.de/"
}
</script>Was in ein LocalBusiness-Markup gehört
Die Angaben, die auch auf der Seite stehen: Name, Anschrift, Telefon, Öffnungszeiten, Website. Dazu je nach Betrieb die Koordinaten, das Zahlungsmittel, die Preisklasse und der Bereich, in dem gearbeitet wird.
Was nicht hineingehört, sind Angaben, die auf der Seite fehlen. Auszeichnung beschreibt sichtbare Inhalte; alles andere widerspricht den Richtlinien und kann zum Verlust der Darstellung führen.
Was ein LocalBusiness-Markup bewirkt
Es macht die Zuordnung eindeutig. Suchmaschinen lesen Adresse und Öffnungszeiten aus dem Fließtext zwar meist richtig, aber eben nur meist; ausgezeichnete Angaben lassen keine Deutung offen.
Was es nicht bewirkt, ist ein Platz im Kartenblock. Der speist sich aus dem Unternehmensprofil und den Nennungen im Netz; das Markup stützt das Bild, ersetzt es aber nicht.
Wie man ein LocalBusiness-Markup prüft
Mit dem Test für Rich-Suchergebnisse und dem Schema-Validator. Der erste zeigt, was Google erkennt, der zweite, ob die Auszeichnung dem Vokabular entspricht. Beide sind kostenlos und brauchen nur die Adresse der Seite.
Danach lohnt der Blick in die Search Console. Sie meldet Fehler im Markup über alle Seiten hinweg und zeigt damit Probleme, die ein Einzeltest nicht findet.