Entitäten sind eindeutig bestimmbare Dinge, die eine Suchmaschine als solche kennt und auseinanderhält: Personen, Orte, Unternehmen, Produkte, Werke, Ereignisse. Sie sind die Knoten im Knowledge Graph und tragen Eigenschaften und Beziehungen.
- Entitäten (Entities)
Eindeutig bestimmbare Dinge wie Personen, Orte oder Marken, die eine Suchmaschine als solche kennt.
Beispiel: „Google führt die Agentur als eigene Entität und zeigt dazu Gründungsjahr und Standort.“Der Unterschied zum Keyword ist der Gegenstand: Ein Keyword ist eine Zeichenkette, eine Entität ist eine Sache. „Jaguar“ ist ein Wort und je nach Zusammenhang drei Entitäten: ein Tier, eine Automarke und eine Gitarre.
Entitäten sind sprachunabhängig. Dieselbe Sache trägt in jeder Sprache einen anderen Namen und bleibt derselbe Knoten.
Warum Suchmaschinen mit Entitäten arbeiten
Weil sich damit Fragen beantworten lassen, die im Text nirgends wörtlich stehen. Wer nach der Gründerin eines Unternehmens fragt, bekommt eine Antwort aus den Beziehungen zwischen Knoten und nicht aus einem Satz, der zufällig beide Namen enthält. Dasselbe Verfahren trägt die Antworten in KI-Systemen.
Für Websites folgt daraus eine zweite Ebene der Arbeit. Neben der Frage, zu welchen Wörtern eine Seite passt, steht die Frage, als was eine Marke, ein Angebot oder eine Person überhaupt erkannt wird.
Wie man die eigene Entität aufbaut
Durch Eindeutigkeit an vielen Stellen zugleich. Der Name wird überall gleich geschrieben, die Angaben in Verzeichnissen stimmen überein, und die eigene Website zeichnet die Organisation mit Schema Markup aus, samt Verweisen auf die eigenen Profile. Diese Verweise sind das Band, an dem die Zuordnung hängt.
{
"@context": "https://schema.org",
"@type": "Organization",
"name": "Homepage Helden",
"url": "https://homepage-helden.de/",
"logo": "https://homepage-helden.de/logo.svg",
"foundingDate": "2013",
"sameAs": [
"https://de.linkedin.com/company/homepage-helden",
"https://www.instagram.com/homepagehelden/"
]
}Was Entitäten für die Arbeit an Inhalten bedeuten
Dass ein Text die Dinge beim Namen nennt. Wer über ein Verfahren schreibt und die beteiligten Werkzeuge, Standards und Unternehmen ausdrücklich benennt, macht die Zuordnung leicht; wer alles umschreibt, erschwert sie. Das deckt sich mit gutem Fachtext und verlangt keine eigene Technik.
Der zweite Punkt ist Beständigkeit. Eine Entität entsteht über Jahre aus übereinstimmenden Angaben an vielen Orten. Ein Namenswechsel oder eine neue Schreibweise setzt diesen Aufbau zurück, und das ist ein Argument, das in jede Rebranding-Diskussion gehört.