Das Google Knowledge Panel ist die Infobox am Rand der Ergebnisseite, die gesammelte Angaben zu einer Person, einem Ort, einer Organisation oder einem Werk zeigt: Name, Logo, Beschreibung, Gründungsjahr, Adresse, Verweise auf Profile. Die Daten stammen aus dem Knowledge Graph.
- Google Knowledge Panel
Die Infobox am Rand der Ergebnisseite, die gesammelte Angaben zu einer Person, einem Ort oder einer Organisation zeigt.
Beispiel: „Im Google Knowledge Panel der Agentur stand noch die alte Adresse aus einem Branchenverzeichnis.“Auch: Knowledge Panel, Wissenspanel. Auf dem Telefon steht die Box über den Treffern und nicht daneben.
Abgrenzung zum Unternehmensprofil: Das ist ein Eintrag, den man selbst pflegt. Das Knowledge Panel ist eine Zusammenstellung, die Google erzeugt.
Woher die Daten im Google Knowledge Panel kommen
Aus vielen Quellen zugleich. Google nennt dafür öffentlich zugängliche Angaben im Web, Lizenzdaten und Einträge, die Betroffene selbst bestätigt haben. In der Praxis sind das vor allem Wikipedia und Wikidata, Branchenverzeichnisse, die eigene Website und, bei Betrieben mit Ladengeschäft, das Unternehmensprofil.
Welche Quelle gewinnt, lässt sich von außen nicht sehen. Deshalb ist das Panel träge: Eine Änderung auf der eigenen Website kann Wochen brauchen, wenn eine andere Quelle noch die alte Angabe trägt.
Wie man ein Knowledge Panel beeinflusst
Über Eindeutigkeit statt über Optimierung. Hilfreich sind drei Dinge: eine Auszeichnung der eigenen Organisation mit Schema Markup auf der Startseite, dieselben Angaben in allen Verzeichnissen, und Verweise auf die eigenen Profile, damit die Zuordnung klar wird.
Besteht das Panel bereits, lässt sich die Inhaberschaft beantragen. Google prüft das und gibt danach die Möglichkeit, Korrekturen vorzuschlagen. Vorschlagen bleibt das richtige Wort: Was übernommen wird, entscheidet weiterhin Google.
Was sich am Knowledge Panel nicht ändern lässt
Seine Existenz. Es gibt keinen Weg, eines zu beantragen; die Suchmaschine erzeugt es, wenn sie eine Entität für hinreichend bekannt und belegt hält. Für kleine Betriebe ohne Presse und ohne Wikipedia-Eintrag entsteht oft keines, und das ist kein Mangel in der eigenen Arbeit.
Ebenso wenig lässt sich der Inhalt löschen, der aus belegten Quellen stammt. Wer einen Fehler korrigieren will, korrigiert deshalb zuerst die Quelle und dann das Panel; in der umgekehrten Reihenfolge kommt die alte Angabe wieder.