Eine DNS Query ist die einzelne Frage an das Namenssystem, etwa nach der Adresse zu einem Namen. Sie nennt den Namen, die gesuchte Art des Eintrags und wird über Port 53 gestellt.
- DNS Query
Die einzelne Frage an das Namenssystem, etwa nach der Adresse zu einem Namen.
Beispiel: „Die DNS Query nach dem MX-Eintrag blieb ohne Antwort, und deshalb kam keine E-Mail an.“Auf Deutsch DNS-Anfrage. Zwei Arten kommen vor: die rekursive, bei der der Gefragte die ganze Kette abarbeitet, und die iterative, bei der er allein auf den nächsten Zuständigen verweist.
Abgrenzung zum Eintrag selbst: Die Anfrage ist die Frage, der Eintrag die Antwort darauf, siehe A Record.
Was in einer DNS Query steht
Drei Angaben: der Name, die Art des gesuchten Eintrags und die Klasse, die praktisch immer dieselbe ist. Antworten kommen mit einem Statuscode, der unter anderem zwischen gibt es nicht und kenne ich nicht unterscheidet.
Die Unterscheidung ist in der Fehlersuche die wichtigste. Ein gibt es nicht wird ebenfalls zwischengespeichert, siehe TTL.
Wie man eine DNS Query selbst stellt
Mit einem der beiden Werkzeuge, die auf jedem System liegen. Sie fragen wahlweise den eingestellten Resolver oder einen benannten Server, und sie zeigen die Antwort samt Gültigkeitsdauer und Kennzeichen.
Genau das ist der schnellste Weg zur Antwort auf die Frage, ob ein Eintrag falsch ist oder nur noch nicht überall angekommen, siehe Authoritative DNS-Server.
Was eine DNS Query kostet
Wenige Millisekunden, solange die Antwort im Zwischenspeicher liegt, und bis zu einigen hundert, wenn die ganze Kette abgearbeitet wird. Für eine Website fällt das einmal je Domain an.
Spürbar wird es bei Seiten, die Inhalte von vielen fremden Domains laden: Jede davon kostet eine eigene Kette, und die Zeit steht vor dem ersten Byte.