Ein Nameserver ist ein Server, der die Einträge einer Domain kennt und auf Anfragen dazu antwortet. Welche Nameserver für eine Domain zuständig sind, steht bei der Stelle, die die Endung verwaltet.
- Nameserver
Ein Server, der die Einträge einer Domain kennt und auf Anfragen dazu antwortet.
Beispiel: „Nach dem Umzug trugen wir die Nameserver des neuen Anbieters bei der Registrierungsstelle ein.“Auch DNS-Server. Üblich sind mindestens zwei je Domain, damit der Ausfall eines Servers die Erreichbarkeit nicht beendet; sie heißen meist ns1 und ns2 mit dem Namen des Anbieters.
Abgrenzung zum DNS-Resolver: Dieser fragt im Auftrag eines Nutzers. Der Nameserver antwortet mit dem, was in seiner Zone steht.
Welche Rollen ein Nameserver haben kann
Zwei. Der zuständige Nameserver hält die Einträge einer Domain und gibt verbindlich Auskunft; der fragende Server sammelt Antworten für seine Nutzer und speichert sie zwischen.
Ein Server kann beides tun, und in kleinen Aufbauten tut er es auch. Getrennt ist es sicherer, weil ein öffentlich fragender Server anders angegriffen wird als einer, der nur antwortet, siehe Authoritative DNS-Server.
Wo die Nameserver einer Domain eingetragen werden
Bei der Registrierungsstelle der Endung, über den Anbieter, bei dem die Domain liegt. Dieser Eintrag ist der einzige Schalter, der entscheidet, wessen Einträge im Netz gelten.
Deshalb ist er auch der gefährlichste: Wer ihn ändert, verlegt Website und E-Mail gleichzeitig, und ein Fehler wirkt sofort auf beides.
Was beim Wechsel der Nameserver passiert
Die alten Antworten bleiben, bis sie ablaufen. In dieser Zeit beantworten alte und neue Nameserver dieselben Fragen, und beide Antworten sind im Umlauf; deshalb gehören vor einem Wechsel alle Einträge beim neuen Anbieter vollständig angelegt.
Vergessen werden dabei meist die Einträge für E-Mail und für Nachweise von Diensten. Eine Liste der alten Zone vor dem Wechsel erspart die Suche danach, siehe Zone File.