Content ist alles, was auf einer Website inhaltlich angeboten wird: Texte, Bilder, Videos, Tondateien, Tabellen und Daten. Der Begriff fasst zusammen, was früher einzeln benannt wurde, und trennt es von der Technik darunter und der Gestaltung darum.
- Content
Alles, was auf einer Website inhaltlich angeboten wird: Text, Bild, Video, Ton und Daten.
Beispiel: „Der Content stand erst drei Wochen nach dem Design, und genau daran hing der Termin.“Auch: Inhalt. Beide sind gebräuchlich; im Projektgespräch hat sich das englische Wort gehalten, weil es auch die nicht-textlichen Formen mit einschließt.
Anwendungsfall: In Angeboten lohnt die Trennung von Erstellung und Pflege. Wer nur die Erstellung kalkuliert, kalkuliert den kleineren Teil.
Welche Arten von Content unterschieden werden
Nach Form: Text, Bild, Video, Ton, Datei. Nach Zweck: erklärender Content, der eine Frage beantwortet, verkaufender, der zu einer Entscheidung führt, und belegender, der Vertrauen stützt, etwa Referenzen und Zahlen. Nach Herkunft: selbst erstellter, von Nutzern beigesteuerter und zugekaufter.
Für die Planung zählt vor allem die zweite Einteilung, weil sie über die Form der Seite entscheidet. Eine erklärende Seite in einem verkaufenden Umfeld bleibt unsichtbar, und umgekehrt.
Woran guter Content hängt
An drei Dingen in dieser Reihenfolge. Erstens an der Frage: Beantwortet die Seite, was jemand wissen wollte? Zweitens an der Substanz: Steht dort etwas, das nicht auf zehn anderen Seiten genauso steht? Drittens an der Form: Ist es so geschrieben, dass man es zu Ende liest?
Alles, was in der Branche als Content-Optimierung firmiert, ist eine Fußnote zu diesen drei Punkten. Eine Seite, die an der ersten Frage scheitert, lässt sich mit keiner Technik retten; siehe Search Intent.
Was Content heute von Content vor fünf Jahren unterscheidet
Die Menge und damit die Messlatte. Sprachmodelle erzeugen fachlich korrekten Text in beliebiger Menge, und deshalb trägt das, was vorher reichte, nicht mehr. Was bleibt, ist das, was ein Modell nicht hat: eigene Zahlen, eigene Fälle, eine Einschätzung, die auf Erfahrung beruht.
Der zweite Unterschied ist der Ort der Nutzung. Ein Teil des Contents wird heute gelesen, ohne dass jemand die Seite öffnet, weil Antwortsysteme ihn zusammenfassen. Das ändert nichts an der Anforderung und einiges an der Messung; siehe Zero-Click-Search.