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Bildgenerierung

oder auch KI-Bildgenerierung

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 18.10.2026

Bildgenerierung bezeichnet das Erzeugen von Bildern durch ein KI-Modell anstelle von Fotografie, Illustration oder Stockmaterial. Gemeint ist der Arbeitsweg und nicht das Verfahren dahinter; technisch steckt in der Regel ein Diffusion Model darin.

Bildgenerierung

Das Erzeugen von Bildern durch ein KI-Modell anstelle von Fotografie oder Illustration.
Beispiel: „Die Bildgenerierung ersetzte den Einkauf von Stockfotos, weil die Motive genau zur Seite passen sollten.“

Abgrenzung zu Text-to-Image: Das benennt die Technik der Umwandlung. Bildgenerierung ist der Oberbegriff und schließt das Bearbeiten vorhandener Bilder ein, also das Erweitern des Ausschnitts, das Ersetzen von Teilen und das Hochrechnen der Auflösung.

Was sich damit nicht herstellen lässt: ein Foto von etwas, das es gibt. Jedes erzeugte Bild zeigt eine Erfindung, auch wenn sie überzeugend aussieht.

Wann sich die Rechnung lohnt

Wenn das Motiv genau passen soll und das Budget eine Produktion nicht trägt. Ein Stockfoto zeigt fremde Menschen in fremden Räumen; eine Produktion kostet Team, Location und Tage. Dazwischen liegt die Bildgenerierung: ein Nachmittag Arbeit für eine Reihe Bilder, die zur Seite passen. Für Produktfotos und für Bilder der eigenen Leute bleibt die Kamera unverzichtbar.

Was in der Praxis Zeit kostet

Nicht das Erzeugen, sondern das Aussortieren und das Angleichen. Von zwanzig Bildern sind zwei brauchbar, und damit eine Reihe zusammenpasst, braucht es gleiche Lichtführung, gleiche Farbstimmung und gleichen Ausschnitt. Deshalb lohnt es, die Beschreibung festzuhalten, sobald sie trägt, und für weitere Bilder nur das Motiv darin zu tauschen.

Wie wir es halten

Jedes erzeugte Bild bekommt ein sichtbares Kennzeichen, einen entsprechenden Alternativtext und einen Vermerk in der Mediathek. Was nicht gekennzeichnet wird, steht unter KI-Kennzeichnung: nachträglich entrauschte oder freigestellte Fotos bleiben Fotos. Die Grenze liegt dort, wo Bildinhalt entsteht, der nicht vor der Kamera war. Diese Linie ist strenger als das Gesetz verlangt, und sie hat sich bewährt: Sie erspart die Einzelfallentscheidung und damit die Diskussion.

Siehe auch:

Text-to-Image

Ein KI-Verfahren, das aus einer Beschreibung ein Bild erzeugt.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Diffusion Model

Ein Modell, das Bilder erzeugt, indem es aus zufälligem Rauschen schrittweise die Störung entfernt.

#Künstliche Intelligenz (KI)

KI-Kennzeichnung

Der sichtbare und maschinenlesbare Hinweis darauf, dass ein Inhalt von einer KI erzeugt wurde.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Urheberrecht und KI

Die Frage, wem erzeugte Inhalte gehören und ob fremde Werke ins Training durften.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Synthetische Medien (Synthetic Media)

Bild-, Ton- und Videoinhalte, die ganz oder teilweise von einem KI-Modell erzeugt wurden.

#Künstliche Intelligenz (KI)

Negativ-Prompt

Eine Angabe, was in der Ausgabe eines KI-Modells fehlen soll.

#Künstliche Intelligenz (KI)