Auktionsdaten sind der Bericht darüber, welche anderen Werbetreibenden in denselben Auktionen auftreten und wie sie abschneiden. Er zeigt die Domains der Mitbewerber und mehrere Vergleichswerte.
- Auktionsdaten (Auction Insights)
Der Bericht darüber, welche anderen Werbetreibenden in denselben Auktionen auftreten und wie sie abschneiden.
Beispiel: „Die Auktionsdaten zeigten einen neuen Mitbewerber, der seit vier Wochen auf dieselben Begriffe bot.“Auch: Auction Insights. Verfügbar auf Konto-, Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Keyword-Ebene, sofern genug Daten vorliegen.
Ausgewiesen werden unter anderem der Anteil möglicher Einblendungen, der Anteil an den obersten Positionen und der Anteil der Fälle, in denen ein Mitbewerber über der eigenen Anzeige stand.
Welche Kennzahlen in den Auktionsdaten stehen
Fünf. Der Anteil möglicher Einblendungen je Mitbewerber. Die Überschneidungsrate, also wie oft beide Anzeigen zugleich erschienen. Der Anteil, in dem der andere über der eigenen Anzeige stand. Der Anteil an den obersten Positionen. Und der Anteil ganz oben auf der Seite.
Was nicht darin steht, sind Budgets, Gebote und Conversions der anderen. Die Zahlen beschreiben Sichtbarkeit und nicht Erfolg.
Was man aus den Auktionsdaten liest
Bewegung im Markt. Ein neuer Name mit schnell steigendem Anteil bedeutet einen neuen Anbieter oder ein erhöhtes Budget; ein verschwundener Name bedeutet eine Gelegenheit, weil die Preise dort fallen.
Zweiter Nutzen ist die Einordnung eigener Veränderungen. Steigen die Klickpreise, zeigt der Bericht, ob der Wettbewerb zugenommen hat oder ob die Ursache im eigenen Konto liegt.
Was die Auktionsdaten nicht hergeben
Eine Bewertung der Mitbewerber. Wer einen hohen Anteil hat, gibt viel aus; ob es sich für ihn rechnet, steht dort nicht. Diesen Unterschied zu übersehen, führt zu Budgetentscheidungen aus Nervosität.
Ebenso wenig zeigt der Bericht Begriffe. Welche Anfragen der Mitbewerber bedient, bleibt verborgen; dafür braucht es Werkzeuge, die Anzeigen beobachten, und auch die schätzen nur.