Der Anteil möglicher Impressionen ist der Anteil der Einblendungen, die eine Anzeige tatsächlich bekommen hat, an allen, die möglich gewesen wären. Er zeigt, wie viel der erreichbaren Nachfrage bedient wurde.
- Anteil möglicher Impressionen (Impression Share)
Der Anteil der Einblendungen, die eine Anzeige tatsächlich bekommen hat, an allen, die möglich gewesen wären.
Beispiel: „Der Anteil möglicher Impressionen lag bei 38 Prozent, der Rest ging an Budget und Rang verloren.“Ergänzt wird er durch zwei Verlustanteile: den wegen Budget und den wegen Rang. Zusammen ergeben die drei Werte hundert Prozent.
Daneben gibt es den Anteil an den obersten Positionen, der zeigt, wie oft die Anzeige über den Treffern stand.
Was die verlorenen Anteile bedeuten
Zwei verschiedene Befunde mit zwei verschiedenen Antworten. Verlust wegen Budget heißt: Die Auktionen wären zu gewinnen gewesen, das Geld war alle. Verlust wegen Rang heißt: Es wurde teilgenommen und verloren, weil Gebot oder Qualität nicht reichten.
Deshalb ist diese Aufteilung die nützlichste Zahl im Bericht. Sie beantwortet die Frage, ob mehr Budget überhaupt etwas brächte, und zwar bevor man es ausgibt.
Wie man den Anteil möglicher Impressionen liest
Im Verhältnis zum Ziel und nicht als Wert für sich. Hundert Prozent sind selten erstrebenswert, weil die letzten Prozente am teuersten sind; bei Markenbegriffen dagegen ist ein hoher Anteil sinnvoll, weil dort die eigene Marke auf dem Spiel steht.
Ein niedriger Anteil ist kein Mangel, solange die Kosten je Anfrage stimmen. Er ist eine Aussage über ungenutztes Potenzial und nicht über die Güte der Kampagne.
Was der Anteil möglicher Impressionen für die Planung bringt
Eine Hochrechnung. Wer bei 40 Prozent Anteil eine bestimmte Zahl Anfragen bekommt, kann abschätzen, was bei 60 Prozent möglich wäre, und das gegen die Kosten stellen.
Diese Rechnung ist eine Näherung, weil die zusätzlichen Auktionen in der Regel die schwierigeren sind. Als Richtung für die Budgetfrage ist sie trotzdem belastbarer als jede Schätzung von außen.