SERP-Volatilität ist das Maß dafür, wie stark sich die Suchergebnisse innerhalb kurzer Zeit verändern. Werkzeuganbieter berechnen daraus tägliche Indizes, an denen sich ablesen lässt, ob gerade ungewöhnlich viel Bewegung herrscht.
- SERP-Volatilität
Das Maß dafür, wie stark sich die Suchergebnisse innerhalb kurzer Zeit verändern.
Beispiel: „Die SERP-Volatilität stieg drei Tage vor der Bestätigung des Core Updates.“Auch: Google-Wetter, Rank Volatility. Mehrere Anbieter führen solche Indizes, jeder mit eigener Begriffsmenge und eigener Rechnung.
Die Werte sind untereinander nicht vergleichbar. Was zählt, ist der Ausschlag gegenüber den Vortagen desselben Index.
Woher die Werte zur SERP-Volatilität stammen
Aus täglichen Messungen über feste Begriffsmengen. Die Anbieter messen die ersten Plätze zu Zehntausenden von Anfragen und berechnen, wie viele Positionen sich gegenüber dem Vortag verschoben haben.
Die Begriffsmengen unterscheiden sich nach Markt und Branche, und manche Anbieter weisen einzelne Branchen getrennt aus. Genau diese Aufteilung ist der nützlichste Teil, weil ein Update selten alle Felder gleich trifft.
Wie man die SERP-Volatilität liest
Als Einordnung der eigenen Zahlen und nicht als Nachricht. Wer an einem Tag Platzierungen verliert und sieht, dass der Index für die eigene Branche ausschlägt, weiß: Es liegt wahrscheinlich nicht an der letzten eigenen Änderung.
Umgekehrt ist ein ruhiger Index bei eigenem Verlust ein deutlicher Hinweis auf eine hausgemachte Ursache, etwa eine technische Änderung oder einen Umbau der Inhalte.
Was die SERP-Volatilität nicht leistet
Sie benennt keine Ursache. Ein Ausschlag zeigt, dass sich etwas bewegt hat, und schweigt dazu, welches System geändert wurde und was zu tun ist.
Und sie ersetzt die eigene Messung nicht. Die Indizes beruhen auf fremden Begriffen; ob das eigene Geschäft betroffen ist, steht nur im eigenen Ranking-Monitoring.