SEO-Reporting ist die regelmäßige Darstellung dessen, was die Arbeit an der Sichtbarkeit bewirkt hat. Es richtet sich an Menschen, die nicht täglich in den Werkzeugen arbeiten, und muss deshalb erklären statt auflisten.
- SEO-Reporting
Die regelmäßige Darstellung dessen, was die Arbeit an der Sichtbarkeit bewirkt hat.
Beispiel: „Das SEO-Reporting umfasste zwei Seiten, von denen die erste in vier Sätzen sagte, was passiert war.“Der übliche Takt ist monatlich, bei kleineren Projekten quartalsweise. Wöchentliche Berichte zeigen vor allem Rauschen.
Anwendungsfall: Der Bericht ist zugleich das Gedächtnis des Projekts. Wer in einem Jahr fragt, warum im Mai etwas eingebrochen ist, findet die Antwort nur dort.
Welche Zahlen ins SEO-Reporting gehören
Vier, und sie beantworten verschiedene Fragen. Klicks und Impressionen aus der Search Console zeigen, was ankommt. Die Platzierungen der wichtigsten Begriffsgruppen zeigen, wo man steht. Die Sichtbarkeit zeigt den Verlauf im Vergleich zum Wettbewerb. Und die Zahl der Abschlüsse zeigt, ob davon etwas übrig bleibt.
Die vierte ist die, auf die es ankommt und die am häufigsten fehlt, weil sie aus einem anderen System stammt. Ein Bericht ohne sie beschreibt Bewegung und nicht Wirkung.
Welche Zahlen nicht ins SEO-Reporting gehören
Alles, was niemand entscheidet. Die Zahl der indexierten Seiten, der Wert eines Werkzeugs für die Domain, die Summe aller Backlinks: Solche Angaben füllen Seiten und ändern keine Handlung. Sie gehören in die Arbeitsunterlagen und nicht in den Bericht.
Ebenso wenig gehören Ausdrucke aus Werkzeugen hinein. Ein Diagramm ohne Satz daneben überlässt dem Empfänger die Deutung, und meist bleibt er dann bei der Zahl hängen, die am stärksten schwankt.
Warum die Einordnung das SEO-Reporting ausmacht
Weil Zahlen allein nicht erklären, woher sie kommen. Ein Rückgang der Klicks bei steigenden Impressionen und unveränderter Platzierung bedeutet, dass sich die Ergebnisseite verändert hat, und nicht, dass die Arbeit nachgelassen hat. Dieser Satz ist der Bericht; die Zahl darunter ist der Beleg.
Deshalb beginnt ein brauchbarer Bericht mit drei bis fünf Sätzen: was getan wurde, was sich bewegt hat, was als Nächstes ansteht. Alles danach ist für die, die es genauer wissen wollen.