Pay-Per-Click ist das Abrechnungsmodell, bei dem erst der Klick auf eine Anzeige Kosten auslöst und nicht ihre Einblendung. Wer die Anzeige nur sieht, kostet nichts; wer sie anklickt, löst den Preis aus, der sich in der Auktion ergeben hat.
- Pay-Per-Click (PPC)
Das Abrechnungsmodell, bei dem erst der Klick auf eine Anzeige Kosten auslöst und nicht ihre Einblendung.
Beispiel: „Pay-Per-Click macht die Einblendung kostenlos und den Klick bezahlbar.“Auch: Klickbasierte Abrechnung, CPC-Modell. Die zugehörige Kennzahl ist der Cost-per-Click, also der durchschnittlich gezahlte Preis je Klick.
Der Begriff steht in der Branche oft stellvertretend für die bezahlte Anzeigenschaltung insgesamt, auch wenn dort längst nach anderen Zielen abgerechnet wird.
Welche Abrechnungsmodelle es neben Pay-Per-Click gibt
Vor allem drei. Die Abrechnung je tausend Einblendungen, die bei Werbung zur Bekanntheit üblich ist. Die Abrechnung je erreichter Handlung, etwa je Anfrage oder Kauf. Und die Abrechnung je Ansicht eines Videos ab einer bestimmten Dauer.
Welches Modell greift, hängt vom gewählten Ziel ab. Dieselbe Plattform rechnet je nach Kampagnenart verschieden ab, und das ist beim Vergleich von Angeboten die erste Frage.
Was Pay-Per-Click für die Planung bedeutet
Dass die Rechnung über zwei Größen läuft: den Preis je Klick und den Anteil der Klicks, aus denen eine Anfrage wird. Erst beides zusammen ergibt die Kosten je Anfrage, und nur diese Zahl lässt sich mit dem Wert eines Auftrags vergleichen.
Daraus folgt, dass ein hoher Klickpreis kein Ausschlusskriterium ist. Ein teurer Klick, aus dem in jedem zehnten Fall ein Auftrag wird, ist besser als ein billiger ohne Wirkung.
Worauf bei Pay-Per-Click zu achten ist
Auf die Qualität der Klicks. Weil jeder Klick kostet, entscheidet die Auswahl der Anfragen über die Rechnung: Wer breit ausspielt, zahlt für Suchende, die etwas anderes wollten.
Zweiter Punkt ist das Ziel der Klicks. Eine Anzeige, die auf die Startseite führt, verbrennt einen Teil davon; wohin sie stattdessen führen sollte, steht bei der Landingpage.