Mobile Search Ads sind Suchanzeigen, die auf Mobiltelefonen ausgespielt werden. Technisch sind es dieselben Anzeigen wie am Rechner; der Unterschied liegt im Platz, in den Formaten und in der Erwartung der Suchenden.
- Mobile Search Ads
Suchanzeigen, die auf Mobiltelefonen ausgespielt werden, mit eigenen Formaten und eigener Erwartung.
Beispiel: „Bei den Mobile Search Ads stand der Anruf-Knopf über allem anderen.“Auch: mobile Suchanzeigen. Eine eigene Kampagnenart gibt es dafür nicht; gesteuert wird über die Ausrichtung nach Gerät.
Eigene Bausteine sind der Anruf-Knopf, die Standortangabe und Formulare, die sich ohne Seitenwechsel ausfüllen lassen.
Was bei Mobile Search Ads anders ist
Der Platz und die Lage. Über den Treffern stehen auf dem Telefon weniger Anzeigen, und was unterhalb erscheint, wird selten erreicht; zugleich sucht ein Teil der Menschen unterwegs und entscheidet schneller.
Daraus folgt eine andere Gewichtung: Der erste Titel trägt fast allein, die Beschreibung wird oft abgeschnitten, und der Anruf schlägt das Formular.
Worauf die Zielseite bei Mobile Search Ads achten muss
Auf Ladezeit und Bedienbarkeit mit einer Hand. Was am Rechner eine Sekunde braucht, braucht im Mobilfunknetz mehrere, und jede davon kostet einen Teil der bezahlten Klicks.
Dazu kommt die Reihenfolge der Inhalte: Preis, Erreichbarkeit und die nächste Handlung gehören in den sichtbaren Bereich, nicht hinter drei Abschnitte Einleitung.
Wie man Mobile Search Ads steuert
Über die Ausrichtung nach Gerät und über eigene Kampagnen, wenn sich die Zahlen deutlich unterscheiden. Getrennte Kampagnen erlauben eigene Texte, eigene Budgets und eigene Zielseiten.
Bei automatischen Geboten entfällt die Feinsteuerung; dann bleibt die Frage, ob die Zielseite trägt. Sie ist ohnehin die wirksamere Stellschraube.