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Lookalike Audience

oder auch Similar Audience, Ähnliche Zielgruppe

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 21.10.2026
(aktualisiert 27.10.2026)

Eine Lookalike Audience ist eine Zielgruppe aus Menschen, die einer bestehenden Liste in ihrem Verhalten ähneln. Grundlage ist eine eigene Liste, etwa Kunden oder Besucher, aus der die Plattform Gemeinsamkeiten ableitet.

Lookalike Audience

Eine Zielgruppe aus Menschen, die einer bestehenden Liste in ihrem Verhalten ähneln.
Beispiel: „Die Lookalike Audience beruhte auf den hundert Kunden mit dem höchsten Auftragswert.“

Auch: ähnliche Zielgruppe, Similar Audience. Google hat die automatisch erzeugten ähnlichen Zielgruppen 2023 abgeschafft; ähnliche Verfahren stecken seitdem in den Gebotsstrategien.

Das englische Lookalike, auch Look-alike, heißt Doppelgänger, Gegenstück oder Nachahmung. Gemeint ist dabei im Suchmaschinenmarketing die Ähnlichkeit im Verhalten oder in bekannten Eigenschaften und nicht im Aussehen.

Bei anderen Plattformen lässt sich die Ähnlichkeit abstufen: eng für mehr Treffsicherheit, weit für mehr Reichweite.

Drei Stufen nebeneinander: eine kleine Ausgangsliste aus den besten Kunden, die daraus abgeleiteten Gemeinsamkeiten, und die große Menge aller erreichbaren Konten, in der die ähnlichen markiert sind.
Die Güte der Gruppe hängt an der Liste, aus der sie abgeleitet wurde.

Wie eine Lookalike Audience entsteht

Die Plattform sucht in der Ausgangsliste nach Mustern, die ihre Mitglieder verbinden, und findet dann Konten mit ähnlichen Mustern. Was diese Muster sind, wird nicht offengelegt; sichtbar ist nur das Ergebnis.

Daraus folgt die wichtigste Regel: Die Güte hängt an der Ausgangsliste. Eine Liste aus allen Besuchern erzeugt eine Gruppe, die irgendwem ähnelt; eine Liste aus den besten Kunden erzeugt eine, die diesen ähnelt.

Wovon die Güte einer Lookalike Audience abhängt

Von drei Dingen. Der Ausgangsliste, ihrer Größe und ihrer Einheitlichkeit. Eine Liste aus wenigen hundert sehr ähnlichen Kunden ist brauchbarer als eine aus zehntausend beliebigen.

Deshalb lohnt der Aufwand, die Ausgangsliste zu schärfen: nach Auftragswert, nach Branche, nach Wiederkauf. Diese Arbeit findet im eigenen System statt und nicht in der Werbeplattform.

Was eine Lookalike Audience nicht leistet

Sie erklärt nicht, worin die Ähnlichkeit besteht. Für das Verständnis der eigenen Kundschaft taugt sie nicht; sie ist ein Verteilungsmechanismus und keine Marktforschung.

Und sie ersetzt kein Angebot. Wenn die Botschaft nicht trägt, erreicht die beste Zielgruppe nur mehr Menschen, die sie nicht überzeugt.

Siehe auch:

Customer Match

Das Ansprechen eigener Kunden über hochgeladene Kontaktdaten, die die Plattform mit ihren Konten abgleicht.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Custom Audience

Eine selbst zusammengestellte Zielgruppe aus eigenen Daten oder eigenen Merkmalen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Audience Segmentation (Zielgruppensegmentierung)

Die Aufteilung der Angesprochenen in Gruppen, die verschieden behandelt werden.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Smart Bidding

Automatische Gebotsstrategien, die das Gebot für jede einzelne Auktion anhand vieler Signale festlegen.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Meta Ads

Das Werbesystem von Meta für Facebook, Instagram, Messenger und das Partnernetzwerk.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)

Targeting

Die Festlegung, wem Anzeigen gezeigt werden, nach Merkmalen wie Ort, Zeit, Interessen oder früherem Verhalten.

#Suchmaschinenmarketing (SEM)