Audience Segmentation ist die Aufteilung der Angesprochenen in Gruppen, die verschieden behandelt werden: mit eigenen Anzeigen, eigenen Geboten oder eigenen Zielseiten. Sie ist der Schritt zwischen dem Sammeln von Daten und ihrer Nutzung.
- Audience Segmentation (Zielgruppensegmentierung)
Die Aufteilung der Angesprochenen in Gruppen, die verschieden behandelt werden.
Beispiel: „Die Audience Segmentation trennte Neukunden, Wiederkäufer und abgesprungene Kunden.“In der Werbeschaltung ist sie enger gefasst als in der Marktforschung: Es zählt, was sich tatsächlich ansteuern lässt.
Übliche Kriterien sind Phase der Entscheidung, Wert des Kunden, Produktinteresse und Verhalten auf der Website.
Wonach man eine Audience Segmentation ausrichtet
Nach dem, was eine andere Botschaft rechtfertigt. Wer zum ersten Mal von einem Angebot hört, braucht eine Erklärung; wer schon zweimal da war, einen Grund zu entscheiden; wer gekauft hat, ein Anschlussangebot.
Die Probe ist der Anzeigentext: Wenn zwei Segmente dieselbe Anzeige bekommen würden, sind sie kein eigenes Segment. Dann ist die Teilung Verwaltung ohne Wirkung.
Wie fein eine Audience Segmentation sein sollte
So fein, dass jede Gruppe noch genug Daten sammelt. Zehn Segmente in einer Kampagne mit kleinem Budget führen dazu, dass keines davon genug Conversions erreicht, um steuerbar zu sein.
Für die meisten Betriebe reichen drei bis fünf Gruppen. Mehr lohnt erst, wenn die Datenmenge es trägt und jemand die Pflege übernimmt.
Was Audience Segmentation voraussetzt
Daten, die man auch verwenden darf. Jede Segmentierung aus eigenen Daten steht und fällt mit der Einwilligung; was ohne Zustimmung erhoben wurde, gehört in keine Werbeliste.
Zweite Voraussetzung ist die Verbindung zum eigenen System. Der Wert eines Kunden steht in der Buchhaltung und nicht in der Werbeplattform, und ohne diese Verbindung bleibt die Segmentierung an der Oberfläche.