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IP-Adresse

Männliche Person, frontal, schaut in die Kamera; trägt kariertes Hemd über dunkelfarbigem T‑Shirt; heller Innenraum mit unscharfem Monitor oder Poster links und Fenster rechts.

von Richard Albrecht am 03.11.2026

Eine IP-Adresse ist die Nummer, unter der ein Gerät im Netz erreichbar ist. Jeder Aufruf einer Website endet bei einer solchen Nummer; der Name davor ist allein die bequeme Form.

IP-Adresse

Die Nummer, unter der ein Gerät im Netz erreichbar ist.
Beispiel: „Die IP-Adresse des Servers stand im A-Eintrag der Domain.“

Zwei Fassungen sind im Umlauf: die ältere mit vier Zahlen bis 255, getrennt durch Punkte, und die neuere mit acht Blöcken aus Ziffern und Buchstaben, getrennt durch Doppelpunkte. Die ältere ist knapp geworden, beide laufen nebeneinander.

Abgrenzung zur Domain: Diese ist der Name, die Adresse die Nummer dahinter. Das Verzeichnis dazwischen ist das DNS.

Wie IP-Adressen geschrieben werden

Oben die ältere Fassung mit vier Zahlen, darunter dieselbe Adresse in der neueren, einmal ausgeschrieben und einmal gekürzt.

203.0.113.10                            ; IPv4: vier Zahlen bis 255
2001:0db8:0001:0000:0000:0000:0000:0010 ; IPv6: acht Blöcke zu vier Zeichen
2001:db8:1::10                          ; dieselbe IPv6-Adresse, gekürzt

; die doppelten Doppelpunkte stehen für eine Folge von Nullen,
; und zwar genau einmal je Adresse

Was eine feste und eine wechselnde IP-Adresse unterscheidet

Die Dauer. Ein Server braucht eine feste, damit sein Eintrag im DNS gilt; ein Anschluss zu Hause bekommt meist eine wechselnde, die der Anbieter regelmäßig neu vergibt.

Für den Betrieb einer Website heißt das: Wer von zu Hause aus einen Dienst erreichbar machen will, braucht einen Umweg über einen Dienst, der die wechselnde Adresse laufend nachträgt.

Warum mehrere Websites dieselbe IP-Adresse haben

Weil der Webserver sie am Namen auseinanderhält. Beim Aufruf schickt der Browser den gewünschten Namen mit, und der Server entscheidet daraufhin, welche Seiten er ausliefert.

Deshalb liegen im Shared Hosting hunderte Websites auf einer Adresse. Eine eigene Adresse braucht heute fast niemand mehr, siehe Shared Hosting.

Was eine IP-Adresse über eine Person sagt

Genug, um rechtlich als personenbezogenes Datum zu gelten. Sie verrät den Anbieter, die ungefähre Gegend und in Verbindung mit Zeitstempeln den Anschluss.

Deshalb ist das Speichern in Protokollen und in Werkzeugen zur Auswertung an Bedingungen geknüpft, und viele Dienste kürzen sie vor der Speicherung.

Siehe auch:

DNS (Domain Name System)

Das Verzeichnis des Internets, das Namen in Adressen übersetzt.

#DNS & Nameserver

A-Record

Der DNS-Eintrag, der einer Domain eine IPv4-Adresse zuordnet.

#DNS & Nameserver

Serverstandort

Der Ort, an dem der Server einer Website steht, samt dessen Folgen für Geschwindigkeit und Recht.

#Hosting & Webserver

DNS-Resolver

Der Dienst, der im Auftrag eines Rechners die Antwort auf eine DNS-Frage besorgt.

#DNS & Nameserver

Shared Hosting

Hosting, bei dem viele Kunden sich einen Server und dessen Leistung teilen.

#Hosting & Webserver

FQDN (Fully Qualified Domain Name)

Der vollständige Name eines Rechners im Netz, von der kleinsten Einheit bis zur Wurzel.

#DNS & Nameserver