Generative AI Optimization ist ein weiterer Name für die Arbeit an der Sichtbarkeit in erzeugten Antworten. Er ist vor allem im deutschsprachigen Raum verbreitet und bezeichnet dasselbe Feld wie GEO und LLMO.
- Generative AI Optimization (GAIO)
Ein weiterer Name für die Arbeit an der Sichtbarkeit in erzeugten Antworten, vor allem im deutschsprachigen Raum gebräuchlich.
Beispiel: „Die Agentur bot Generative AI Optimization an und meinte damit, was andernorts GEO heißt.“Aufgekommen ist der Begriff 2023 in der deutschsprachigen Fachdiskussion, kurz nachdem die ersten erzeugten Antworten in der Suche auftauchten.
Anwendungsfall: Für die Auffindbarkeit lohnt es, die gebräuchlichen Namen zu nennen, weil Interessenten mit verschiedenen Begriffen suchen.
Woher der Begriff Generative AI Optimization kommt
Aus dem Versuch, ein neues Feld zu benennen, bevor klar war, wie es heißen wird. Im englischsprachigen Raum setzte sich GEO durch, im deutschsprachigen kursierten GAIO und AIO. Dass sich bis heute kein Name durchgesetzt hat, sagt mehr über das Alter des Felds als über Unterschiede in der Sache.
Inhaltlich decken alle Namen dieselbe Arbeit ab. Wer einen davon liest, prüft am besten, was der Anbieter darunter konkret versteht.
Was GAIO praktisch meint
Arbeit an vier Stellen: an der Form der Texte, damit sich Abschnitte zitieren lassen; an der Präsenz der Marke dort, wo über das Thema geschrieben wird; an der Eindeutigkeit der Angaben; und an der Zugänglichkeit für die Crawler der Anbieter.
Was in Angeboten unter diesem Namen zusätzlich auftaucht, ist die Beobachtung: regelmäßig dieselben Fragen an mehrere Systeme stellen und festhalten, wer genannt wird. Das ist die einzige Messung, die es in diesem Feld bisher gibt.
Wie belastbar die Aussagen zu GAIO sind
Unterschiedlich. Die Empfehlungen zur Form der Texte decken sich mit dem, was Antwortsysteme nachweislich tun, und sie schaden auch dann nicht, wenn sich die Systeme ändern. Zahlen zu Anteilen und Wirkungen stammen dagegen von einzelnen Anbietern und beruhen auf kleinen Stichproben.
Für Angebote heißt das: beschreiben, was getan wird, und offenlassen, was sich nicht belegen lässt. Ein Feld, das zwei Jahre alt ist, verträgt keine Zusagen über Ergebnisse.