Externe Verlinkung sind Verweise von der eigenen Website auf fremde Seiten. Sie ist die Gegenrichtung zum Backlink und die ältere Idee des Netzes: Ein Text verweist auf das, worauf er sich stützt.
- Externe Verlinkung
Verweise von der eigenen Website auf fremde Seiten.
Beispiel: „Die externe Verlinkung auf die Gesetzesquelle machte die Aussage prüfbar.“Auch: Outbound Links, ausgehende Verweise. Ob ein solcher Verweis Gewicht weitergibt, steuern nofollow und die verwandten Angaben.
Abgrenzung zum internen Link: Der bleibt in derselben Website, der externe führt hinaus.
Was externe Verlinkung bringt
Prüfbarkeit. Wer eine Zahl nennt und die Quelle verlinkt, gibt dem Leser die Möglichkeit, sie nachzusehen, und genau das ist der Kern dessen, was unter E-E-A-T zusammengefasst wird.
Google hat mehrfach gesagt, dass ausgehende Verweise kein eigener Rankingfaktor sind. Die Wirkung läuft über den Leser: Ein Text mit belegten Aussagen wird eher geglaubt, eher geteilt und eher zitiert.
Was externe Verlinkung kostet
Wenig, wenn man sie pflegt. Die beiden Einwände, man verliere Besucher und gebe Gewicht ab, halten der Erfahrung nicht stand: Wer eine Quelle nachsieht, kommt zurück, und das abgegebene Gewicht ist verschwindend neben dem, was ein belegter Text gewinnt.
Ernst ist ein anderer Punkt: die Nachbarschaft. Verweise auf fragwürdige Seiten fallen auf die eigene zurück; siehe Bad Neighbourhood.
Wie man externe Verlinkung pflegt
Mit einer jährlichen Prüfung auf tote Verweise und auf Seiten, die den Besitzer gewechselt haben. Der zweite Fall ist der unangenehmere: Eine Adresse, die gestern eine Fachquelle war, kann heute eine Verkaufsseite sein.
Für Verweise, die man nicht empfehlen will, aber nennen muss, gibt es die Kennzeichnung. Beispiele sind bezahlte Verweise und Nutzerbeiträge, für die eigene Angaben vorgesehen sind.