Dynamic DNS (DDNS) ist das laufende Nachführen eines Eintrags, wenn sich die Adresse dahinter ändert. Damit bleibt ein Gerät unter demselben Namen erreichbar, obwohl seine Adresse wechselt.
- Dynamic DNS (DDNS)
Das laufende Nachführen eines Eintrags, wenn sich die Adresse dahinter ändert.
Beispiel: „Über Dynamic DNS war die Kamera im Büro unter einem festen Namen erreichbar.“Kurz DynDNS, nach einem der ersten Anbieter. Ein kleines Programm oder der Router selbst meldet die neue Adresse an den Dienst, sobald sie sich ändert.
Abgrenzung zum Verfahren im Firmennetz: Dort meint derselbe Begriff das Eintragen von Rechnernamen durch den Adressdienst. Gemeint ist hier der Fall mit wechselnder Adresse am Anschluss.
Wofür Dynamic DNS gebraucht wird
Für Dienste an Anschlüssen ohne feste Adresse: ein Netzlaufwerk zu Hause, eine Kamera, ein Heimserver, der Zugang ins Firmennetz über VPN. Ohne festen Namen müsste man die Adresse täglich nachschlagen.
Für eine Website ist das kein Weg. Dort gehört der Betrieb auf einen Server mit fester Adresse, schon wegen der Erreichbarkeit und der Zertifikate.
Wie Dynamic DNS abläuft
In drei Schritten. Das Gerät merkt den Wechsel, meldet die neue Adresse über einen Aufruf an den Dienst, und dieser ändert den Eintrag in seiner Zone. Die Gültigkeitsdauer steht dabei auf wenigen Minuten.
Dieselbe Mechanik bieten viele Anbieter für DNS-Hosting über ihre Schnittstelle an; wer ohnehin dort ist, braucht keinen zusätzlichen Dienst, siehe DNS-Hosting.
Was bei Dynamic DNS zu beachten ist
Die Erreichbarkeit von außen. Viele Anschlüsse teilen sich heute eine Adresse mit anderen Kunden, und dann hilft kein Name, weil keine Verbindung von außen möglich ist; in diesem Fall führt der Weg über die neuere Adressfassung oder über einen Vermittlungsdienst.
Dazu kommt die Sicherheit. Ein Gerät, das unter einem festen Namen aus dem Netz erreichbar ist, wird gefunden und abgeklopft; was dort steht, gehört aktuell gehalten und abgesichert.