DNS-Hosting ist der Dienst, der die Nameserver für eine Domain betreibt und ihre Einträge pflegt. Er ist von der Registrierung der Domain und vom Webhosting unabhängig.
- DNS-Hosting
Der Dienst, der die Nameserver für eine Domain betreibt und ihre Einträge pflegt.
Beispiel: „Das DNS-Hosting lag bei Cloudflare, die Website bei einem deutschen Anbieter.“Anbieter sind Registrare, Webhoster, Netzwerkdienste und die großen Cloudanbieter. Die meisten führen den Dienst kostenlos, weil er wenig kostet und Kunden bindet.
Abgrenzung zur Registrierung: Diese bestimmt, wem die Domain gehört. Das DNS-Hosting bestimmt, wohin sie zeigt, siehe Nameserver.
Warum DNS-Hosting getrennt vom Webhosting lohnt
Wegen der Beweglichkeit. Wer die Zone bei einem unabhängigen Anbieter führt, zieht die Website um, indem er eine Zeile ändert; liegt die Zone beim Webhoster, wandert mit dem Umzug auch die Verwaltung der Einträge.
Dazu kommt die Verfügbarkeit. Fällt der Webhoster aus, fällt mit ihm oft auch sein Nameserver, und dann ist die Website weg und die E-Mail dazu nicht mehr zustellbar.
Worauf bei der Wahl des DNS-Hostings zu achten ist
Auf vier Dinge: mehrere Standorte für die Nameserver, Unterstützung der nötigen Eintragsarten, eine Schnittstelle für Änderungen und die Möglichkeit, die Zone als Datei auszugeben.
Dazu kommt die Frage nach der Absicherung der Einträge gegen Fälschung; nicht jeder Anbieter unterstützt sie, siehe DNSSEC.
Was DNS-Hosting mit Tempo zu tun hat
Mehr als vermutet. Die Auflösung des Namens steht vor jedem Verbindungsaufbau, und ein Anbieter mit Servern in der Nähe des Besuchers spart dabei zweistellige Millisekunden.
Bei großen Anbietern kommt eine Verteilung über dieselbe Adresse an vielen Orten dazu, dieselbe Technik, die auch ein Auslieferungsnetz nutzt, siehe CDN.