Die Domainregistrierung ist die Eintragung eines Domainnamens auf einen Inhaber. Sie läuft immer über einen Registrar, der den Antrag an die zuständige Vergabestelle weitergibt; dort entsteht der Eintrag, der den Namen für alle anderen sperrt.
- Domainregistrierung
Die Eintragung eines Domainnamens auf einen Inhaber, über einen Registrar.
Beispiel: „Nach der Domainregistrierung dauerte es Minuten, bis der Name im Netz stand.“Auch: Domain registrieren, Domain anmelden. Das Wort Domainkauf ist verbreitet und falsch: Vergeben wird ein Nutzungsrecht auf Zeit.
Abgrenzung zum Domainhandel: Dort wechselt eine bereits registrierte Domain den Inhaber, meist gegen Geld. Die Registrierung betrifft nur freie Namen.
Wie eine Domainregistrierung abläuft
In vier Schritten, die zusammen wenige Minuten dauern. Zuerst die Prüfung, ob der Name frei ist. Dann die Angabe der Inhaberdaten mit Name, Anschrift und E-Mail-Adresse. Danach die Bestellung beim Registrar samt Zahlungsweg. Zuletzt die Eintragung bei der Vergabestelle, die den Namen von diesem Moment an führt.
Sobald der Eintrag steht, lassen sich die Nameserver setzen, und die Domain zeigt auf den gewünschten Server. Dass eine neu registrierte Domain weltweit erreichbar ist, dauert je nach Endung wenige Minuten bis zu einer Stunde.
Welche Angaben nötig sind
Immer die des Inhabers: vollständiger Name oder Firmenname, ladungsfähige Anschrift, E-Mail-Adresse. Bei .de-Domains verlangt die Vergabestelle außerdem einen Ansprechpartner, der im Streitfall erreichbar ist, den Admin-C.
Diese Angaben müssen stimmen und aktuell bleiben. Eine Domain mit falschen Inhaberdaten kann die Vergabestelle sperren, und eine unzustellbare E-Mail-Adresse bedeutet, dass Warnungen vor dem Ablauf niemanden erreichen.
Worauf bei Preis und Laufzeit zu achten ist
Auf das zweite Jahr. Viele Angebote locken mit einem niedrigen Preis für zwölf Monate und verlängern danach zum Listenpreis. Üblich sind bei .de fünf bis fünfzehn Euro im Jahr, bei neuen Endungen auch das Zehnfache.
Und auf den Eintrag selbst: Inhaber muss das Unternehmen sein, nicht die Agentur und nicht ein einzelner Mitarbeiter. Wer das versäumt, merkt es erst beim Dienstleisterwechsel, und dann hängt der Umzug am guten Willen eines anderen.